Lebensnah

Bin ich alt oder werde ich alt?

Der Blick in den Spiegel zeigt das wahre Alter, vor allem morgens. Das Kissen noch halb im Gesicht, leicht geschwollene Augen und die Falten, die längst keine Fältchen mehr sind warten auf das Hyaluron. Na gut, ja ich bin 44, was erwarte ich? Das Leben ist auch an mir nicht spurlos vorbeigegangen. Aber man ist ja so alt wie man sich fühlt!


Am Alter der Kinder erkennt man…

Mal abgesehen vom Spiegelbild und den nicht mehr so knackigem Hintern lässt mich ein Blick auf die Kinder der Familie realisieren, wie schnell die letzten Jahre vergangen sind. Mein Neffe (9) und meine Nichte(5) hatte ich vor nicht allzu langer Zeit noch auf dem Arm oder konnte sie Huckepack nehmen. Mittlerweile diskutiere ich mit meinem Neffen schon über Alltagsfragen und wir sehen gemeinsam über seine Schulaufgaben. Meine Nichte wächst und gedeiht ebenfalls und meine Nagellacksammlung ist besonders interessant für sie. Nun gut- am Alter der Kinder merkt man wohl besonders wie alt man selber ist. Nein, das sagt man nicht nur so- das ist so.

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Jugendsprache und Co….

Besonders belächelt wurde ich von meinem Neffen, als ich ihn fragte „was geht“. Ein schräger Blick und die Antwort: „Tante, das klingt komisch, wenn du das sagst.“, machte mir bewusst, dass die Jugendsprache wohl nicht mehr zu meinem Alter passt. Trotzdem blieb mein Mund in diesem Moment offen stehen, denn damit hatte ich gar nicht gerechnet.
Da ich einige Zeit mit Jugendlichen verbrachte, war ich bisher immer auf dem „neusten Stand“ der Phrasen, aber wahrscheinlich ist es an der Zeit, diese nicht mehr zu übernehmen.
Ich selber empfand es immer befremdlich, wenn Erwachsene damals das Wort „cool“ in den Mund nahmen. Jetzt bin ich wohl auch in genau diesem Alter der Erwachsenen.


Weißt du noch damals…?

Bei fröhlichen Runden mit Freunden oder Kollegen haben sich die Gesprächsthemen auch immens geändert. Man spricht über alte Zeiten, über Jugendtage und Jugendsünden.
„Weißt du noch damals im Pub?“
„Ach ja den kannte ich auch mal…“
Auf dem Konzert…“
Man verfällt in die Erinnerungsphase und erzählt sich von guten alten Zeiten. Dann bemerke ich ganz schnell, was ich alles erlebt habe und dass ich heute nicht mehr 2 Nächte hintereinander ausgehen kann, da das meine Kondition nicht mehr durchhält. Ich werde eben alt.

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Axl Rose, Brad Pitt, Steven Tyler und Co.

In den 90ern waren das gestandene und wirklich gutaussehende Männer. Axl in seinen knappen Hosen, Brad mit seinem 3 Tage Bart und Stevens freches Grinsen hat uns Teens damals schwer begeistert. Das ein oder andere Poster hing damals auch im Zimmer und man schwärmte in den Tag hinein. Doch auch an diesen Männern sehe ich mein eigenes Alter. Das letzte Guns N Roses Konzert war optisch für mich ernüchternd. Was hatte ich auch erwartet- Axl ist gealtert, genau wie ich. An den Prominenten, an den Rockikonen und Schauspielerkult sehe ich ganz klar, dass das Alter an keinem vorbeigezogen ist. Da hilft auch das Botox nichts mehr.


Kamerafilter, wie ich sie liebe

Ja ich nutze sie- ich nutze Filter- die tollen Weichmacher, die die Falten etwas unsichtbarer werden lassen. Ich gebe das auch ungeschönt zu, auch wenn es die einzigen Filter sind, die ich nutze, zeigt es mir ganz klar, dass ich meine Falten nicht sehr repräsentativ finde. Meine Hochachtung an alle, die ohne diesen Gesichtsfilter arbeiten. Meine Eitelkeit konnte ich in diesem Fall bisher nicht überwinden. Dazu stehe ich.

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Hast du das auch…?

Wenn ein Satz so beginnt weiß ich was mich erwartet. Krankheiten, Veränderungen des Körpers… Je älter man wird, desto mehr Wehwehchen ereilen uns. Rückenschmerzen, Altersflecken, Winkearme, ein hervorstehender Unterbauch, die Erdanziehung gibt den unsäglichen Rest.
Wer mit Mitte 40 noch keine Lesebrille benötigt ist gesegnet.
Auch ich habe den Eindruck das ständig etwas Neues hinzukommt- warten wir mal ab bis die ersten Vorsorgeuntersuchen ab 50 los gehen- dann gibt es erst richtigen Gesprächsstoff- so eine Darmspiegelung ist ja nichts Feines- aber immerhin ein neues Thema in der fröhlichen Runde. Ich sehe es schon kommen: „Und wie schnell hast du abgeführt?“


Fältchen, Falten, Linien, graue Haare und Co.

Eines Vorweg- wir sind zum Glück aus der Pubertät raus und die grässlichen Pickel, die uns diese Zeit bescherte, sind Vergangenheit. Jetzt jedoch werden kleine Fältchen zu Falten und das ist unaufhaltsam. Auch in meinem Badschrank finden sich Serum, Cremes und Ampullenkuren mit Hyaluron. Oftmals lassen diese Beautyprodukte für einen kurzen Zeitraum das Gesicht glatter erscheinen- allerdings müssen wir hinnehmen, dass es nicht von Dauer ist und wir ohne Botox jeden Tag neu cremen um zumindest die dicke Linie auf der Stirn etwas zu verbergen.
Hinzu kommen die grauen Haare. Die ersten habe ich säuberlich herausgerissen, aber irgendwann musste ich mir eingestehen, dass ich der Lage nicht mehr Herr wurde. Mein natürliches Rotblond ist unweigerlich zu Straßenköterblond mit Grauen Strähnen mutiert. Ohne alle vier Wochen zu färben würde ich mich zugegebenermaßen nicht mehr auf die Straße trauen.
Was bin ich der Kosmetikindustrie dankbar!

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Altern in Würde

Sagt man so zuversichtlich daher. Kann ich nicht immer, auch wenn das älter Werden nicht mein tägliches Thema ist denke ich schon darüber nach. Stört es mich? Nicht sonderlich, immerhin kann ich zu: „Weißt du noch…“, unheimlich viel erzählen und ich schwelge gerne in diesen Erinnerungen. Ich bin dankbar, dass ich meine Jugend in den 90ern leben konnte- musikalisch eine absolut tolle Zeit, somit auch meine unzähligen Abende in Discos, Pubs, Partys und auf Konzerten. Schön war’s, wirklich schön! Zudem bin ich mir sicher, dass da noch so Einiges kommen wird- man ist eben so alt wie man sich fühlt!

Altert ihr in Würde? Kennt ihr die von mir genannten Punkte?

 

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46 thoughts on “Bin ich alt oder werde ich alt?

  1. Ein schöner Beitrag. Ich werde dieses Jahr 41 und kann schon gut mitfühlen. Zwei drei graue Haare habe ich schon. Lesebrille brauche ich noch nicht und vor den Filtern weigere ich mich noch. Ist aber vielleicht eine Alternative irgendwann mal.
    Meine Tochter hat diese Woche ihren Führerschein bestanden. Da waren auch meine Gedanken, man wo ist die Zeit geblieben….

    1. Hey Nina,
      ja man sieht es wohl am meisten an den Kindern.
      Ich finde es gut, dass du noch keine Filter nutzt vlcht bist auch nicht ganz so eitel wie ich :).
      Liebe Grüße!

  2. Liebe Jenny ein schöner Artikel wie ich finde!Auch bei mir ist das Thema gerade allgegenwärtig und gerade in dieser Zeit mache ich mir gerade Gedanken darüber…wo uns doch gerade bewusst wird das viele noch so kleinen Dinge gerade nicht so funktionieren wie wir es gewohnt sind…..Trotzdem „Carpe Diem“ das sage ich mir jeden Tag! Ob mit oder ohne graue Haare (ich färbe auch alle 4 Wochen)Es können aber auch die Kinder sein die uns zu täglichen körperlichen Herausforderungen bringen das habe ich gerade beim Schlittenfahren gemerkt! Und wenn man sich ein bißchen „verrückt sein “ bewahrt kann man doch auch im Alter cool bleiben!

    1. Hey,
      ja die Zeit macht uns gerade sehr viel bewusst- vielleicht bin ich auch deshalb darauf gekommen den Artikel zu schreiben. Ich sass vorgestern vor dem TV und habe Konzerte Revue passieren lassen… vor C. war ich noch mitten drin und jetzt scheint es, als sei die Welt zum Stillstand gekommen und vlcht ist das auch der Punkt wo man seine grauen Haare entdeckt bzw die Zeit dafür hat :).
      Und hey, du weisst ich bin und bleibe auch noch das Kind :)!
      Schön, dass du es dir auch bewahrst!
      Liebste Grüße!

  3. Liebe Jenny, ich danke dir für diesen schönen Beitrag und ja, ich finde mich auch in vielen Punkten wider. So gibt es auch diese Gespräche mit „Weißt du noch…“ und wenn wir dann nachrechnen, sind liegt das Ereignis nicht ein paar Jahren, sondern gleich ein paar Jahrzehnte zurück. Es ist sicherlich so, dass sich Vieles ändert und wir zeitweise für uns unbewusst altern und es uns dann durch eine bestimmte Situation wieder so richtig bewusst wird. So erinnert mich meine Mutter immer mit einem schelmischen Grinsen, dass ich ihr in meiner Jugendzeit von einer Bahnfahrt erzählt habt: „Ich war im Abteil nur mit ein paar alten Frauen, die waren sicherlich schon 40 Jahre alt.“ So verschiebt sich der Bezug zum Alter immer wieder, denn als ich dann selbst 40 Jahre alt war, habe ich mich keineswegs alt gefühlt. Für mich hat jedes Alter seine schönen Seiten und auch wenn ich einerseits jetzt nicht mehr 20 Jahre sein möchte, dann muss ich andererseits nicht alle meine Falten lieben.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe Gesa

    1. Liebe Gesa,
      danke für deinen tollen Kommentar! Ach ja: ich erinnere mich auch noch an die Zeiten als ich der Disco war und die „alten Frauen“ dort gerockt haben und ich so dachte: man sind die alt- und wie die sich benehmen :)- heute gehöre ich auch dazu und ich finde es gar nicht schlimm, so wie die Frauen damals wohl auch.
      Die liebe Zeit- aber ja, jedes Alter hat seine Reize (ausser die Falten :P)
      Ganz liebe Grüße!

  4. ein schönes Thema, das du da aufgreifst – danke fürs Teilen und für die Ehrlichkeit. Altert Ihr in Würde, fragst du.. ich gehe einen Schritt weiter und sage : in Würde, in Frieden und mit ganz viel Lebensfreude. Ich werde im März 51 Jahre alt, habe meinen 50. als eine der Ersten im März 2020 im Lockdown erleben dürfen und freue mich auf & über jedes neue Jahr. Ich bin heute ebenso unsportlich wie mit 16, esse ebenso gern (und viel!) Schokolade wie vermutlich seit meiner Geburt – weder an meinem Lebenshunger noch an meiner Lebensfreude hat sich etwas geändert. Ja, ich habe Falten – ich habe 50 Jahre dafür gelacht, geweint – gelebt und ich mag sie. Ja, ich habe Silberfädchen im Haar – ich mag sie. Ich liebe es, seit 2 Jahren Oma zu sein. Wie wundervoll ist es, die eigenen Kinder gut groß bekommen zu haben, hin und wieder den Enkel genießen zu dürfen – und zusätzlich wieder so frei sein zu können nach vielen Jahren der Kindererziehung. Ich möchte gar nicht aussehen wie 20 – sondern wie das, was ich bin- eine fröhliche 50jährige Frau. Manchmal bin ich traurig und befremdet – denn ich persönlich kenne leider kaum Gleichgesinnte. Seis drum – ich bin nicht nur mein Gesicht oder mein Körper. Ich bin sehr froh darüber, vieles anders und gelassener sehen und erleben zu können als in meinen 20 ern. Die Zeit zwischen 50 und 80 ist btw. ebensolang wie die Zeit zwischen 20 und 50 – es sind 30 Jahre. Also viel Zeit, um Dinge zu entdecken, zu erleben, zu genießen. Mag sein, ich bin vom Glück geküsst – kerngesund merke ich nichts von müden Knochen oder sonstigen Beschwerden, auch dafür bin ich dankbar. Mag sein, dass ich – mal abgesehen vom Corona Lockdown – nach einer Party länger zum regenerieren brauche als in den 90ern – ja und? Damals gabs andere Hindernisse, z. B. woher einen Babysitter für die Kids nehmen – oder für die Kids spätestens um 7 aufstehen müssen.. das war auch nicht leicht. Ich bin sehr froh, dass es mittlerweile viele Frauen 50 + gibt, die viel Freude aufs Älterwerden machen – ich orientiere mich von Herzen gern an ihnen.

    1. Liebe Tanja,
      ein wundervolles Statement und so ehrlich und weise! Die Seite der Dankbarkeit und der Lebensfreude hast du wundervoll beleuchtet. Ich glaube, das Thema ist unerschöpflich und es bedarf schon fast einen zweiten Teil darüber- der dürfte dann heissen: Altern in Glückseligkeit und Zufriedenheit? Was meinst du?
      Ich freue mich auch zu lesen, dass du abwägen kannst, zwischen damals und heute, den Hindernissen und den Gegebenheiten heute. Es ist sehr spannend zu lesen und ich habe dabei sofort auf mich gesehen und überlegt welche Stimmung das Altern in mir erweckt. Wie gesagt- es wäre einen zweiten Beitrag wert :).
      Liebste Grüße!

  5. Freut mich, dass dir die Farben auch so gut wie mir gefallen =)

    Man is immer so alt wie man sich fühlt 😀 Auf jeden Fall ein schöner Post =) Kamerafilter liebe ich auch sehr haha.
    Liebe Sonntagsgrüße

  6. Oh das kommt mir bekannt vor. Gerade wenn ich meine Tochter ansehe und denke, wo ist die Zeit nur hin. Es kommt einen alles wie gestern vor. Der morgendliche Blick in den Spiegel oft ein lustiger Schreckmomente aber so ein weicher Filter kann schon was bei Selfies, nutze ich auch öfter. Manchmal sieht man einfach kacke aus und gefällt sich sbst nicht. Man spürt und merkt es am Körper das man älter wird aber so ist der Lauf der Dinge. Es geht ja allen so und keiner bleibt verschont. Mich persönlich stört es nicht und fühle mich meistens alterlos

    1. Hey,
      ja mein Gefühl dazu ist auch eher „ich liebe kindisch“ – alterlos klingt gut für mich :).
      Und ach ja die Filter 🙂 da haben wir was gemeinsam!
      Liebe Grüße!

  7. Huhu Jenny,
    hör bloß auf, ich gehe stark auf die 50 zu, pffff. Oja, ich erkenne mich in vielen deiner Zeilen wieder.
    Herzliche Montagsgrüße, Tati

  8. Toll geschrieben, ich werde in einigen Wochen 45. Alt fühle ich mich nicht. Aber als meine Zwillinge vor 2 Wochen 14 geworden sind, wurde ich wehleidig und fühlte mich alt. Ich nehme es, wie es kommt und creme natürlich auch meine Haut fleißig weiter mit Anti-Aging Produkte 🙂 LG Romy

  9. Hallo,
    ein wirklich toller Beitrag von dir!
    Jaaa, auch an mir geht das Alter (leider) nicht spurlos vorbei, bald werde ich 41, die Haare sind mehr grau als dunkelbraun… ja und auf die Nähe lesen ist oft auch schwer ^^ Aber, solange das noch die einzigsten „Wehwehchen“ sind bin ich froh =) Und endlich mal einen trifftigen Grund sich die Haare zu färben *lach*
    Grüssele, Janina

  10. Das ist ein super Beitrag, ich Merk es selbst wie die Zeit vergeht, da meine erste Tochter heuer im Herbst schon in die Schule kommt . Lg Babsi

  11. Ich muss jetzt schmunzeln! Kann vollkommen nachvollziehen! Ich werde dieses Jahr 45 (ich sage das ganz leise). Bei mir ist noch schlimmer. Die Neffen und Nichten meines Mannes und von mir, sind schon so alt, dass sie selbst Kinder habe. Ich frage mich nicht wo die Zeit geblieben ist, ich frage mich warum so schnell.

  12. Ein süßer Beitrag und was soll ich erst sagen mit fast 50? Allerdings habe ich echt Glück und färbe bisher noch nicht. Ich habe zwar graue Fäden, aber die zupfe ich wie Du einfach raus. Meine Stirn ist zum Glück auch recht glatt, bei mir ist das Problem der Hals, der aussieht wie von einer alten Schildkröte.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

    1. Liebe Anja,
      ich hätte jetzt nicht vermutet, dass du schon das Alter erreicht hast.
      Wenn ich graue Fäden herausziehen würde, dann hätte ich mittlerweile kahle Stellen :).
      Liebe Grüße!

  13. Bei Axl Rose musste ich ein bisschen lachen! Bei dem sind sich meine Mama und Schwester vom Musikgeschmack her voll einig. Und eben auch darüber, dass der früher mal besser aussah als jetzt .;)

    Dieses Gefühl überkommt mich ja schon immer mal wieder, ich schätze das ändert sich dann nur von den Themen her. 😉

  14. Liebe Jenny,
    ich betrachte das Alter mit einer gewissen Ambivalenz: Ja, wir werden älter, aber hey, wir werden älter. Immerhin sind wir mittendrin. Auf einiges, was jetzt noch hoffentlich kommt, freue ich mich sehr. Der Gedanke, dass mindestens die Hälfte um ist, bedrückt mich schon.
    Nicht alles läuft nicht mehr so reibungslos, aber vieles auch reibungsloser, finde ich.
    Wichtig ist mir, neugierig zu bleiben und zwar nicht alles, aber auch mal Neues auszuprobieren. Ich glaube, das hält jung. Denn oft gibt es Menschen, die schon alt sind, obwohl sie es noch nicht sind.
    Ein schier endloses Thema..
    Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    Viele Grüße
    Nicole

    1. Liebe Nicole,
      danke für dein tolles Feedback und ich finde es auch wichtig neugierig zu bleiben!
      Und ja das Thema ist wirklich unendlich.
      Liebe Grüße an dich!

  15. Liebe Jenny, ein schöner Beitrag! Ich werde in 2 Jahren 40 und mache mir auch manchmal schon so meine Gedanken. Optisch die paar Falten, das ist okay, kann man wie du es auch machst, bissi weg glätten 🙂 Ich bin für jedes Jahr dankbar, dass ich mit meinen Kindern verbringen darf und habe so gar keine Schwierigkeiten mit dem Älter werden. Mal schauen, ob es gesellschaftlich ein Problem wird, ob man zB „zu alt“ für seinen Job wird etc – in meinem Marketingjob könnte mir das durchaus passieren. Bin auf jeden Fall gespannt auf die Zukunft. 🙂 Alles Liebe Ivi

    1. Hey,
      dir sieht man dein Alter aber auch so gar nicht an :).
      In jedem Bereich braucht man auch ältere und erfahrene Menschen, da würde ich mir keine Gedanken machen :).
      Liebe Grüße!

  16. Hallo Jenny,
    ach ja, die Sache mit dem Alter. Ich kenne den Ärger über graue Haare und die kleinen bösen Alltagssituationen auch nur zu gut. Meine Chefin sagte mir mit 40: Ab jetzt wirst du deine Pfunde nicht mehr so leicht los.
    Eine Auszubildende meinte kürzlich zu mir, als ich sie nach dem Sänger frage, dessen Konzert sie nach Corona gerne mal besuchen würde … „Ähhhh, ich fürchte den kennen Sie nicht.“ Ich: „Weil es nicht mein Geschmack ist oder weil ich zu alt bin …“ (längeres Schweigen) „… Ich fürchte, weil Sie zu alt sind.“ Tja. Was soll ich sagen?! Der Sänger sagte mir dann wirklich nichts ;o)
    Liebe Grüße
    Tanja :o)

    1. Hey,
      ich kenne die Aussagen zu gut :).
      Wie oft musste ich Jugendlichen erklären wer Axl oder Mick Jagger ist :P.
      Und das mit den Pfunden höre ich mir auch oft an, aber hey- dafür kennen wir die guten alten Musikikonen :).
      Liebe Grüße!

      1. Hallo Jenny,

        ohja, und wir kennen sogar noch Musikkassetten und die Zeit, in der man die Lieblingslieder aus dem Radio darauf aufgenommen hat ;o)

        Ich denke wichtig ist es, dass man, egal, in welchem Alter man sich befindet, offen bleibt; für die Gedanken und Ansichten anderer Generationen. Das kann sehr horizonterweiternd sein.

        Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

        Liebe Grüße
        Tanja :o)

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