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Meine Heldin – nicht nur an Muttertag

Ich würde behaupten, dass fast alle Mütter Heldinnen sind. Warum? Ein Kind im Bauch zu tragen, es zur Welt zu bringen und fürsorglich groß ziehen, ist eine Herausforderung und meines Erachtens nach keine Leichte!
Immerhin bleibt man immer die Tochter oder Sohn und Eltern werden sich im Idealfall ein Leben lang um ihre Kinder liebevoll kümmern und sorgen.


Meine Kindheit – ich bin sehr dankbar

Nein, ich erinnere mich nicht an meine Geburt. Soviel ich weiß jedoch, wurde ich von der Chefin meiner Mutter auf die Welt geholt. Richtig, meine Mutter ist Hebamme, was meinen Lebensalltag schon immer beeinflusste.
Ich hatte eine wundervolle Kindheit. Meine Eltern waren immer für mich da. Sie haben mir so viel geboten, wie es Ihnen möglich war. In der Freizeit besuchten wir Burgen, Schlösser, Museen, machten Waldspaziergänge, fuhren an die See zum Schwimmen und in die Berge zum Schlitten Fahren.
Sie gaben mir den Freiraum mich entfalten zu können und förderten meine Talente. Bedingungslos standen meine Schwester und ich immer an erster Stelle.
Wenn ich fiel ermutigte sie mich: „Steh auf, das wird heilen“- und schon war ich ein kleines Stückchen weiter. Ich wurde in die Arme geschlossen und erfuhr die Liebe, die man sich von Mutter und Vater wünschen kann. Geborgenheit und Leichtigkeit waren nie Fremdworte für mich.


Meine Mutter sorgte sich immer um mich

Natürlich musste auch ich durch die Phase der Pubertät, oder viel mehr, mussten das meine Eltern durchleben/ leiden. Heute ist mir bewusst, dass ich nicht sehr einfach gewesen bin. Die Zeit, in der ich die Rock und Punk Musik für mich entdeckte, brachte auch äußerliche Veränderungen mit sich.
Anrasierte Haare, geflickte Hosen und den Bund der T-Shirts abgeschnitten – ein Look der vor 26 Jahren noch nicht zum Alltagsbild gehörte und aus diesem Grund auch für meine Eltern ein kleines Problem darstellte. Jedoch waren Beide immer sehr geduldig und akzeptieren meine Veränderungen und Launen, auch wenn es die ein oder andere Zickerei meinerseits gab.
Mama tröstete mich, wenn ich Liebeskummer hatte, schloss mich in die Arme und ich wusste, dass ich immer zu ihr kommen durfte, auch mit geflickten Jeans!


Jugendlich sein bedeutet sich zu entwickeln

Die Phase der Pubertät hatten meine Eltern überstanden, ich meine Ausbildung absolviert und nun ging es mit großen Schritten in das wahre Leben. Der Auszug von zu Hause brachte Tränen mit sich. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für Eltern schwer ist, wenn Kinder das Nest verlassen.
Auch in diesen Zeiten unterstützte mich meine Familie mit Rat und Tat.
Eines kann und darf ich sagen: Wenn dich deine Mutter und dein Vater ziehen lassen, dann wirst du immer wieder zurück kommen. So war es auch bei mir.
Zwischen meinen Lebensjahren 20-30 reiste ich durch die Welt, lebte in verschiedenen Ländern, wusste jedoch immer, wo mein zu Hause war und dass ich immer, wirklich immer, zurück kommen konnte. Das gab mir Halt und Sicherheit und ich bin sehr dankbar, dass ich so viel erleben und mich entwickeln durfte.


Das Leben als Tochter einer Hebamme – so ist meine Mutter

In meiner ganzen Lebenszeit habe ich sehr viel Liebe erfahren und wurde gelehrt, wie kostbar die Zeit mit der Familie ist. Was auch daran lag, dass meine Mutter immer Schichten arbeitete. Als Hebamme war sie viel unterwegs, ständig auf Abruf, ließ ab und zu Messer und Gabel fallen, wenn ein Anruf zur Geburt kam. Fürsorglich, pflichtbewusst, liebevoll und aufopfernd – so beschreibe ich meine Mutter!
Trotz der vielen Dienste, der tausenden Kinder die sie auf die Welt holte, der ständigen Telefonate mit Müttern die um Hilfe baten, war und ist sie immer für ihre Kinder da. Quality Time – so nennen wir die Momente die wir gemeinsam verbringen dürfen.


Ich bin unendlich dankbar

Ich bin unendlich dankbar, dass mir meine Familie immer so viel Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und die Chance mich entfalten zu dürfen, gab und gibt.
Deshalb bin ich der Meinung, dass auch an Muttertag ein Muttertagsgeschenk, verbunden mit Quality Time, ein Zeichen der Dankbarkeit ist.

Danke Mama, danke Papa.

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32 Kommentare zu “Meine Heldin – nicht nur an Muttertag

  1. Huhu Jenny,

    die Fotos sind „Zucker“! ❤

    Meine Mama ist auch (m)eine Heldin und beste Freundin zugleich.

    Einen guten Wochenstart und herzliche Grüße – Tati

  2. Leider habe ich zu meiner Mutter kein gutes Verhältnis, besser gesagt noch nicht mal mehr Kontakt. Darum war es mir wichtig, dies bei meinen Kindern komplett anders zu machen. Und ich denke, dass ist mir auch sehr gut gelungen, wir haben ein tolles Verhältnis und ich liebe meine Kinder über alles.
    Liebe Grüße
    Susanne

  3. Liebe Jenny,
    was für ein wunderschöner Post und was für ein außergewöhnliches Kompliment an Deine Mutter, und auch an Deinen Vater.
    Ich als Vater kann mir nur wünschen, dass meine Kinder einmal ähnlich über mich urteilen. Besser kann es nicht sein.
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang,
      genauso sollte es auch zu lesen sein :).
      Ich kenne dich zwar nicht persönlich, kann mir aber gut vorstellen, dass deine Kinder genauso über dich denken :).
      Dir auch eine tolle Woche!
      Liebe Grüße!

  4. Huhu Jenny,
    Auf der einen Seite, Muttertag ist eigentlich das ganze Jahr …man sollte viel öfter inne halten und Danke Mama sagen. Mütter opfern sich für ihre Kinder auf und sind da wann immer man sie braucht. Meine Mam ist auch so, egal was ist sie ist da.
    Aber die anderen Seite, Frauen die keine Kinder bekommen denen wird leider am „Muttertag“ bewusst das da nie einer Mama ruft… und etwas im Herzen fehlt. Dank der Regierung darf man dann auch noch monatlich vom Gehalt eine „Obolus“ zahlen als „Kinderloser“.
    herzliche Grüße Diana

    1. Liebe Diana,
      ich habe auch keine Kinder und ja ab und zu denke ich darüber nach, wie es wäre…, habe mich aber bewusst dazu entschieden.
      Ja Mütter sollte es täglich gesagt bekommen, auch Väter, wie toll sie sind.
      Liebste Grüße!

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