Lebensnah

Starke Menschen – leben auch vegan

Heute stelle ich Euch Judith vor.
Judith ist eine Freundin und alte Kollegin, von Beruf Sozialpädagogin.
An ihr schätze ich die Ungezwungenheit und ihre einzigartige Ruhe und Belastbarkeit. Wenn andere Menschen, so wie ich, schon längst dem Stress verfallen, bleibt sie seelenruhig und hält ein Team und eine Freundschaft in Balance.

judith

Warum ich Judith zu einem starken Menschen zähle?
Vor ein paar Jahren entschied sie sich für das vegane Leben und ich war hautnah dabei. Schritt für Schritt änderte sie nicht nur ihre Ernährung, sondern auch ihre Lebensweise. Sicherlich gibt es viele Menschen die vegan leben, jedoch finde ich es sehr bemerkenswert, was alles dazu gehört, wie man es umsetzt und vor allem, wie man sich gegen dumme Sprüche von nicht Veganern durchsetzt.
Judith macht das perfekt. Sie lässt sich von nichts und niemanden von ihrem Weg abbringen und zweifelt keine Minute an ihrem Lebensstil.
Da sie die einzige Veganerin in meinem Umfeld ist und ich ihre Stärke bewundere, zählt sie für mich, zu den starken Menschen.

Judith im Interview

Jenny:
Danke, dass du mir Rede und Antwort stehst. Du weißt, dass ich Alles Esser bin und manchmal auch über das vegan Sein lächeln muss. Trotzdem bist du mir gegenüber immer eine gute Freundin geblieben.
Wann genau hast du dich für das vegane Leben entschieden?

Judith:
Das war gar keine bewusste Entscheidung, mehr ein Prozess. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich nun auch komplett vegan ernähren kann, da ich es eh schon zu 95% getan habe. Ich muss dazu sagen, dass ich aber vom sogenannten Omnivoren (Allesesser) zur Veganerin nur etwa ein halbes Jahr gebraucht habe. Wenn man sich erst einmal anfängt mit der Ernährung auseinander zu setzen ist das (für mich) die logische Konsequenz.

Jenny:
Was ist der Grund für das vegane Leben?

Judith:
Wie sagt man so schön? Ich tue es für die Tiere.
Hört sich irgendwie abgedroschen an, ist aber so. Ich mache das nicht für die Gesundheit oder meinen Körper. Man kann auch als Veganer sehr ungesund und vor allem fettreich essen. Denn: Pommes sind immer vegan!!!
Aber Spaß beiseite, ich wollte einfach nicht mehr dafür verantwortlich sein, dass Tiere für meinen Lebensstil sterben müssen.

judith

Jenny:
Was bedeutet vegan eigentlich?

Judith:
Vegan bedeutet, dass man in seinem Leben auf alle tierischen Erzeugnisse verzichtet. Das fängt bei Fleisch an, geht weiter bei Milch, Käse und Honig und hört bei Leder und Wolle auf. Zudem heißt das auch, auf bestimmte Säfte, Weine oder Essige zu verzichten, da die z.B. mit Gelatine oder Hausenblase gefiltert werden.

Jenny:
Hast du zuerst mit der Ernährung angefangen oder bist du gleich in die Vollen gegangen? Damit meine ich, den Verzicht auf Leder oder sonstige nicht vegane Dinge?

Judith:
Da es bei mir ein Prozess war, kann ich nicht sagen, dass ich sofort in die Vollen gegangen bin. Aber als ich dann irgendwann entschieden habe vegan zu leben, habe ich die nicht veganen Lebensmittel, die ich noch zu Hause hatte nicht weggeschmissen, sondern habe diese noch aufgebraucht. Andere nicht veganen Sachen habe ich dann einfach nicht mehr gekauft. Zum Glück war ich z.B. noch nie ein großer Fan von Leder und habe das dann auch nicht vermisst.

Jenny:
Wo erkundigst du dich über vegane Lebensmittel und sind diese überall zu erwerben?

Judith:
Im Internet und gerade bei Facebook gibt es viele Gruppen, in denen neue vegane Produkte erwähnt werden, da bekommt man schon viel mit. Und mittlerweile bekommst du ja in fast jedem Supermarkt eine vegane Bratwurst und einen Pflanzendrink (Sojamilch etc.). Das war vor 3,5 Jahren, als ich damit anfing, noch ganz anders. Da musste man bestimmte Produkte noch im Internet, über einen veganen Onlineshop bestellen. Jetzt gehe ich in den Aldi, kaufe veganes Eis, Kekse und „Schnitzel“. Wenn ich etwas Spezielleres brauche, dann gehe ich in den Bioladen.

judith

Jenny:
Sind vegane Lebensmittel im Wesentlichen teurer und stellst du einiges selber her? Wenn ja was?

Judith:
Wenn man sich viel von Fertig- und Ersatzprodukten ernährt sind vegane Produkte häufig teurer als andere. Pflanzenmilch wird zum Beispiel mit 19% versteuert, Kuhmilch nur mit 7%. Somit ist auch diese teurer. Aber wer sich hauptsächlich von Obst, Gemüse, Reis, Linsen und Nudeln ernährt, kommt in der Regel günstiger weg, als ein Fleischesser.
Selber mache ich eigentlich nur noch Parmesanersatz und Gomasio (Würzmittel aus Sesam und Salz). Die sind, wenn man sie kauft ziemlich teuer, sind aber in der eigenen Herstellung einfach und auch günstig.

Jenny:
Du verzichtest mittlerweile auch auf Plastik, ist das richtig? Wie genau kann man sich das vorstellen? Ich kaufe ja meine Kosmetika immer in Plastikflaschen, wie setzt du das um?

Judith:
Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich auf Plastik verzichte. Damit habe ich erst angefangen und es ist noch ein langer Weg bis ich sagen kann, dass ich zu 100% auf Plastik verzichte. Da ist das vegan sein einfacher.
Ich verzichte auf bzw. ersetze aber schon viele Dinge. Das einfachste war dabei das Duschgel. Bei uns gibt es nur noch feste Seife, die im Pappkarton daherkommt.
Meine Haare wasche ich mit Roggenmehl. Da war ich erst skeptisch, aber das klappt ganz hervorragend und ich finde, dass meine Haare viel mehr glänzen, als vorher mit Shampoo. Auch meine Rasiercreme mache ich seit Kurzem selber.
Zum Rasieren benutze ich jetzt einen Rasierhobel, da hat man als Müll nur noch diese Metallrasierklingen. Und es funktioniert mit ein wenig Übung echt gut. Somit fällt im Bad schon weniger Plastik an.
Aber bei der Zahnpasta und auch bei der Gesichtscreme habe ich noch keinen mich überzeugenden Ersatz gefunden.
Zusätzlich zu den Sachen im Bad mache ich noch viele Reiniger selber, die sonst in Plastik zu kaufen sind, wie zum Beispiel das Pulver für den Geschirrspüler.

judith

Jenny:
Des Öfteren habe ich ja mal von deinen veganen Aufstrichen naschen dürfen. Einiges davon ist lecker, aber Fleisch- und Käserersatz, auch die Milch empfinde ich eher als geschmacklos. Vermisst du manche Geschmäcker und Nahrungsmittel und wie kompensierst du das?

Judith:
Bei dem Käseersatz hat sich in den letzten Jahren echt viel getan. Vor vier Jahren war der teilweise echt gruselig. Mittlerweile gibt es gute Produkte, die auch gut schmecken. Man darf natürlich nicht erwarten, dass ein „Käse“ aus pflanzlichen Bestandteilen wie Käse aus Milch schmeckt, das heißt aber nicht, dass er nicht gut schmeckt.
Man muss sich da von dieser Erwartungshaltung frei machen. Bei der Milch habe ich fast 2,5 Jahre gebraucht, bis ich die für mich perfekte Alternative gefunden habe. Da muss man sich einfach durchprobieren. Bestimmte Lebensmittel vermisse ich eigentlich nicht, mehr die Möglichkeit überall was veganes zu finden, das über ein trockenes Brötchen oder einen Salat hinausgeht. Obwohl sich auch in der Hinsicht immer mehr ändert.

Jenny:
Wie gehst du mit dem Thema Leder um? Jeder Mensch, der sich entscheidet vegan zu leben, wird bestimmt nicht alle Bekleidungsstücke in die Tonne werfen. Was machst du?

Judith:
Ich habe nichts weggeschmissen, das hat das tote Tier auch nichts von. Meine Asics werde ich noch Jahre tragen.

Jenny:
Du erzähltest mir mal, dass du deine Wäsche mit Kastanien wäschst. Was kann man sich denn darunter vorstellen?

Judith:
Im Herbst sammeln wir Kastanien. Wir entfernen die Schale, tun die Kastanien in unseren Hochleistungsmixer und trocknen dann die kleinen Stücke. Wenn ich dann Wäsche waschen will tue ich morgens zwei bis drei Esslöffel von den Kastanien in ein Glas mit Schraubverschluss, gieße diese mit etwa 300ml Wasser auf, schüttele das Glas gut und abends gieße ich die Flüssigkeit durch ein Sieb in das Fach für das Waschpulver. Funktioniert super und das auch noch absolut chemiefrei!

judith

Jenny:
Hast du gesundheitliche Probleme, Vitaminmangel, Eisenmangel, oder überhaupt Mangelerscheinungen?

Judith:
Nein, habe ich nicht. Als Veganer muss man nur auf das Vitamin B12 achten, das supplementiere ich. Fleischesser bekommen das B12 dadurch, dass die Tiere B12 verabreicht bekommen und das ist dann im Fleisch. Ich nehme meins einfach direkt.

Jenny:
Ich kann mich an die morgendliche Bäckersfrau erinnern, die dich immer schräg ansah, wenn du die Frage nach veganem Gebäck stelltest. Der Blick war eher genervt. Passiert dir das beim Lebensmitteleinkauf des Öfteren?

Judith:
Das passiert nur noch äußerst selten. Veganismus ist ja mittlerweile salonfähig geworden.

Jenny:
Foppen kann ich ja auch ganz gut. Natürlich belächle ich einige Dinge, was ja nicht heißt, dass ich dich als Person nicht schätze. Wir kennen uns und können mit unseren verschiedenen Lebensstilen umgehen. Jedoch gibt es Personen, die das vegane Leben an dir sehr kritisieren oder noch dümmere Sprüche verfassen als ich?

Judith:
Nein, da hatte ich immer Glück und die Menschen in meinem Umfeld sind eher interessiert und bemüht um mich. Meine Kollegen bringen zu ihren Geburtstagen vegane Kuchen mit, damit ich mitessen kann. Und mein Vater, gelernter Koch und jetzt Rentner, hat das vegane Kochen für sich entdeckt. Wovon ich sehr profitiere.

judith

Jenny.
Wie darf man sich dein Haushalt vorstellen. Gibt es da noch viel, was nicht vegan ist? Entsorgst du nach und nach Dinge?

Judith:
Nach fast vier Jahren ist gerade im Lebensmittelbereich nichts unveganes mehr vorhanden. Es gibt halt noch die besagten Asics und eine Wollmütze.

Jenny:
Du nimmst das vegane Leben sehr ernst und ich habe selten so konsequente Menschen gesehen wie du es bist. Immerhin ist vegan auch gerade ein großer Hype. Willst du die Lebensweise für immer durchziehen?

Judith:
Natürlich weiß ich nicht, was in zehn oder fünfzehn Jahren mit mir passieren wird, aber zum jetzigen Zeitpunkt würde ich die Frage mit „ja“ beantworten. Gerade vorgestern bin ich hinter einem Tiertransporter mit Kühen hergefahren und habe mir gedacht: ja, genau deswegen lebst du vegan, damit diese Kühe für dich nicht sterben müssen.

Jenny:
Besuchst du privat vegane Messen oder andere Events um dich immer auf dem neusten Stand zu halten?

Judith:
Zu Beginn war ich öfter auf Messen (z.B. der Veggieworld), das ist gerade für Einsteiger eine tolle Sache, weil man überall probieren kann. Für mich ist das aber nicht mehr so interessant. Ich gehe gerne auf den veganen Weihnachtsmarkt oder den Vegan Spring in Hannover. Da schlage ich mir dann den Bauch voll und fahre glücklich wieder nach Hause.

Jenny:
Was kannst du Menschen empfehlen, die Veganer werden wollen? Worauf sollte man achten und stelle ich meine Ernährung von jetzt auf gleich um? Hast du ein paar Tipps?

Judith:
In Lemgo gibt es zum Beispiel einen veganen Stammtisch im Café Mia. Da treffen wir uns einmal im Monat. Da kann man sich mit Veganern austauschen und verdammt lecker essen. Gerade am Anfang ist das Gespräch mit anderen ganz wichtig. Zudem gibt es im Internet unzählige Seiten, auf denen man sich schlau machen kann. Und ganz wichtig: Zutatenlisten lesen!
Ob man gleich in die Vollen gehen will oder erst mal nur auf bestimmte Produkte verzichten will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn jeder Mensch einmal in der Woche komplett auf tierische Produkte verzichten würde, wäre das ein erster Schritt in die richtige Richtung.

judith

Jenny:
Ich danke dir für deine offenen Worte und wünsche dir alles Liebe. Vielleicht gehen wir ja demnächst mal zusammen ein Steak essen :P.

Judith:
Das ist kein Problem, die Einladung nehme ich gerne an, im Steakhaus habe ich mein bisher leckerstes Gemüse bekommen 😉


Nun meine Frage an euch: Lebt ihr vegan? Oder könntet ihr euch vorstellen Veganer zu werden?

 

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41 Kommentare zu “Starke Menschen – leben auch vegan

  1. Ich finde es auch so super, wenn Leute sich zu etwas entscheiden und durchziehen. Ich habe auch schon längere vegane Phasen hinter mir und habe es immer sehr genossen, aber bestimmte Lebens- und Gesundheitsumstände haben mich dann wieder das vegane Ernähren wieder pausieren lassen. Aber an sich finde ich es gut und super wichtig!

    Ganz liebe Grüße und ein tolles Wochenende!

    Ricarda von CATS & DOGS: http://www.wie-hund-und-katze.com

    1. Hey,
      danke für deinen Kommentar. Ich finde es auch klasse wenn Menschen sich für etwas entscheiden und es auch durchhalten.
      Ich wünsche dir ebenfalls ein schönes Wochenende!

  2. Könnte ich im Leben nie durchziehen!
    Allein auf geschmolzenen Käse zu verzichten…

    Aber Respekt an Menschen wie in diesem Artikel, die dies so konsequent durchziehen, das zeugt von Stärke!

    Beste Grüße,
    Sven.

  3. Hallo Jenny und Judith
    Wow, Hut ab und diese Konsequente Art und Weise, lobenswert. Ich selbst ernähre mich nicht vegan, wenn dann könnte ich mir vegetarisch vorstellen. Jedoch wird bei uns zuhause schon seit Jahren auf die Ernährung geguckt und wir kaufen regional, bio und wenn möglich vom Bauer ums Eck. Da kennen wir die Hühner und Kühe bzw. Schweine sogar *gg* Bei der Kleidung bin ich jedoch ganz bei dir. Nur leider gibt es noch nicht wirklich das riesige Sortiment und ist auch sehr teuer. Leider werde ich bei manchen Dingen immer noch schwach, aber auch kleine Dinge können viel bewirken, wenn es viele Menschen machen.
    Liebe Grüße

    1. Liebe Tanja,
      danke für deinen Kommentar. Ich bewundere Judith auch sehr weil ich weiss, dass ich nicht so konsequent wäre. Ich denke Tanja, du machst alles richtig. Es ist gut regional einzukaufen und somit auch etwas Gutes zu bewirken.
      Vegane Bekleidung ist wirklich noch teuer, vor allem wenn es um Schuhe geht.
      Liebe Grüße!

  4. Hallo, das geht bei uns nicht, denn alle vier bei uns lieben Fleisch. Da ich in der Küche stehe und koche, muss ich es ja auch probieren. Von daher kann ich ab und an mal verzichten, aber nicht für immer. Lg Tina-Maria

  5. Richtig toller Text, die Überschrift hat mich schon so zum schmunzeln gebracht! 🙂 Ich finde es toll, wenn man sich Vegan ernährt, für mich wäre das zwar nichts (hatte es schon öfter mal versucht). Aber dennoch gehe ich total gerne in vegane Restaurants! 🙂
    Viele liebe Grüße,
    Janika

  6. Liebe Jenny, ich finde das Gespräch mit Judith eine super Idee für einen Blogpost! Ich bewundere den Willen, mit dem Judith die Lebensweise durchzieht. Ich wäre auch gerne Veganerin, aber es gibt Dinge, auf die ich einfach nicht verzichten will und momentan aus gesundheitlichen Gründen auch nicht kann. Aber ich würde mich als ‚part-time-veganerin‘ bezeichnen, ich esse kein Fleisch (nur Fisch – aber selten!) und auch bei Eiern bin ich sehr zurückhaltend – nur Freiland, ebenso bei Honig. Milch verweigere ich – alternative: Soja-Joghurt 😀 Ja wie Du siehst; halbveganerin – aber soweit meine Wäsche mit Kastanien oder meine Haare mit Roggenmehl zu waschen, würde ich glaube ich nicht gehen – dennoch habe ich grossen Resepekt vor Leuten, die das machen – Weiter so!
    Liebste Herbstgrüsse (auch an die liebe Judith)
    Janine von https://www.vivarubia.ch/

    1. Hey,
      danke für dein tolles Feedback :)!
      Ich finde es super, dass du dir Gedanken machst und auch schon vieles sehr gut umsetzt.
      Ich selber mag ja zum Beispiel Soja gar nicht, da würde es mir sehr schwer fallen umzusteigen.
      Auch an dich herzliche Grüße!

  7. Sehr interessanter Bericht. In meinem Umfeld gibt es auch immer mehr Veganer und ich finde es toll, wie reflektiert man damit umgehen kann. Ich selber könnte mir zwar vorstellen, irgendwann mal komplett als Vegetarier zu leben. Einen veganen Lebensstil kann ich mir für mich aber nicht vorstellen.

    Liebe Grüße
    Anja

    1. Hey Anja,
      danke für dein Feedback. Ich selber muss ja gestehen, dass ich Käse und Wurst viel zu sehr mag, finde es aber super, wenn es Menschen gibt, die das durchziehen.
      Auch nur Vegetarier wäre schon zu viel für mich.
      Liebe Grüße!

  8. Huhu, ich habe es mal versucht vegan zu leben.
    Fleisch mochte ich noch nie so wirklich gerne.
    Ich esse kaum Fleisch, würde mich daher als Flexitarier bzw. Vegetarier bezeichnen.
    Liebe Grüße Alina

    1. Hey,
      Schwein mag ich zum Beispiel auch gar nicht in Fleischsorten, aber als Wurst schon.
      Flexitarier- habe ich so auch noch nicht gehört :).
      Liebe Grüße!

  9. Dankeschön finde ich auch =)

    Ein sehr interessanter Post.
    Ich könnte nie vegan leben, vegetarisch ok, aber vegan? Dafür liebe ich einige tierische Produkte wie Honig und Ei zu sehr 😀
    Hin und wieder esse ich schon mal vegane Sachen und achte auch mehr darauf weniger Fleisch zu essen, aber ganz verzichten könnte ich einfach nicht.
    Liebe Grüße

    1. Ach man muss ja auch nicht überall gewesen sein 😀 Is halt in der Nähe, daher war ich früher öfters, jetzt erst nach 15 Jahren wieder *lach*.
      Hab ebenfalls einen guten Start in die Woche

  10. Ich finde es immer großartig, wenn Menschen aus Überzeugung einen Weg einschlagen… Auch wenn er nicht leicht ist. Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir das ganze Thema Essen, das einer Art Religion geworden ist, mittlerweile zum Halse raushängt… „Du bist, was isst…“ trifft es offenbar ganz gut…

    Ich finde es einfach nur anstrengend. Sorry.
    Viele liebe Grüße an dich!

    1. Hey Melli,
      absolut, das Thema ist wirklich anstrengend bzw. ist unheimlich viel Hype dabei. Bei Judith sehe ich nur eine ganze Lebenseinstellung dahinter und absolut null Hype, sondern pure Überzeugung und das find ich super :).
      Liebe Grüße!

  11. Huhu 🙂
    Ich selbst lebe seit zwei Jahren vegetarisch, was für mich damals kaum eine Umstellung war. Vermissen tu ich nix. Auch bei mir stellte sich oft schon der Punkt ein, wo ich dachte: nun kannste auch vegan.
    Aber in der Tat hält mich da noch zuviel von ab. Allein die Tatsache, dass ich beim Bäcker erstmal ein Gespräch anfangen müsste, ob und welche vegane Brötchen sie haben…da hätte ich kein Bock mehr zu Frühstücken. Und dabei, so wird es ja auch im Post gesagt, ist es heute um Welten einfacher als vor ein paar Jahren noch.
    Dennoch…scheinbar bin ich nicht soweit.
    Mal schauen, ob es jemals soweit sein werden.
    Daher…Veganer sind in der Tat starke Menschen 😉

    Liebste Grüße
    Sanne K.

    1. Hey,
      ich glaube auch, dass die Bäckersfrauen sich langsam daran gewöhnt haben und jepp es ist ja nun heutzutage schon sehr viel einfacher vegane Produkte zu bekommen.
      Wenn es bei dir mal soweit ist, lass es mich wissen :).
      Liebe Grüße!

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