Lebensnah

Sprachmord – Teil I

Ich schreibe diesen Beitrag mit einem etwas flauen Gefühl im Magen, da ich selber mit Sicherheit auch nicht fehlerfrei bin und auch meine Rechtschreibung und Grammatik nicht perfekt sind. Aber: ich bin ein Freund unseres Alphabets, unserer Sprache und ganz gewiss ein Klugscheißer, wenn es darum geht, andere zu verbessern und zu lehren. Das liegt sicherlich auch daran, dass es mein Job ist.

Zudem kommen mir die Worte meiner klugen und weisen Oma in den Sinn, die mir sagte: „Kind, lies den Duden und andere Bücher. „Das macht dich klug und erweitert deinen Wortschatz.“
An diese Worte erinnere ich mich des Öfteren und besonders dann, wenn ich ein Buch zur Hand nehme und mir eingestehen muss, dass ich das viel zu selten mache.

Warum ich diesen Beitrag schreibe, hat einen ganz bestimmten Grund. Den erkläre ich euch gern und bitte um eure Statements.

Vor ein paar Tagen habe ich eine TV-Werbung gesehen, in der ein grober grammatikalischer Fehler auftauchte.
Ich zitiere: „Die Scheibe von seinem Wagen tauschen zu lassen…“.
Dabei kam mir sofort der Satz meines Mannes in den Sinn, der zu sagen pflegt: „Wegen DEM gibt es nicht.“
Natürlich muss es heißen: Die Scheibe seines Wagens….

Ein paar Minuten vergingen und ich stellte mir die Frage: Wie kann es sein, dass in einer Werbung ein solcher grammatikalischer Fehler auftaucht? Wer sieht die Werbung, wer hört die Werbung? Ist es das, was dazu beiträgt, dass unsere Sprache verkommt?

Natürlich bin ich sensibilisiert, da ich auf Grund meiner Arbeit an das ein oder andere Ghettoslangwort gewöhnt bin. Ich versuche, dem kräftig entgegenzuwirken und Fehler immer wieder aufs Neue zu verbessern.
Mich ließ dieser Satz der Werbung jedoch tatsächlich nicht los. Also ergriff ich die Initiative und verfasste eine Email an das Unternehmen, in der ich den gravierenden Fehler, „der Dativ ist des Genitivs Feind“, erläuterte. Mein Anliegen war klar und deutlich: Ich wies darauf hin, dass auch unsere Jugend TV sieht und man vorsätzlich oder eventuell auch durch Unachtsamkeit etwas Falsches lehrt! Ich kämpfe nun einmal täglich gegen falsche Ausdrucksweisen an, und mein Kampf weist mir damit regelrecht neue Gegner auf.

grammatik

Geschockt jedoch war ich von der schnellen Antwort, die ich wenige Stunden später erhielt.
Sinngemäß wurde mir vermittelt, dass die Darsteller im Werbespot „authentisch“ wirken sollen und sogar mit „echten Mitarbeitern“ gedreht werde. Die Mitarbeiter des Unternehmens wählten tatsächlich am Arbeitsplatz eher den Dativ als den Genitiv, und die Skripte für den Spot werden relativ offen gehalten, sodass die Mitarbeiter so sprechen dürften, wie sie es im täglichen Leben tun.

Natürlich, so versicherte man mir, sei es sehr wichtig, dass Kinder im TV und auch aus anderen Medien einen korrekten Umgang mit der deutschen Sprache erfahren.
Jedoch sei die „Gebrauchssprache“, ebenso wie auch verwendete Dialekte, in diesem Falle etwas, was sich das Unternehmen herausnehmen würde.

Nun, was soll ich diesen Worten entnehmen? Dialekte finde ich völlig okay, aber grammatikalische „Schnitzer“ empfinde als nicht akzeptabel, zumal ich täglich versuche, Jugendlichen U25 die deutsche Sprache näher zu bringen und dem „Ghettoslang“ entgegenzuwirken und der TV Spot wiederum macht meine Arbeit zunichte und lehrt Kindern etwas Falsches!

Ich habe, dem Anlass entsprechend, das Thema gleich im Unterricht thematisiert und war erstaunt, dass auch die Jugendlichen meine Meinung vertreten. Warum sollte man etwas Falsches lehren? Warum sollte man absichtlich in Medien mit Umgangssprache um sich werfen? Damit es authentisch wirkt? Authentisch für wen und wofür? Was soll es mir vermitteln? Fühle ich mich in einem Supermarkt oder bei einem Dienstleister wohler, der mir Grammatikfehler um die Ohren haut? Oder würde ich mir gar auf die Zunge beißen müssen, um diesen Menschen nicht zu verbessern und als Klugscheißer dastehen zu müssen? Oder würde ich den Menschen direkt verbessern, damit er sich nicht zum wiederholten Male blamiert?

Was würdet ihr machen? Verbessert ihr, oder ignoriert ihr es?

PS: Fragt jetzt nicht: „Wem sein Werbespot tut denn das jetzt sein?“

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46 Kommentare zu “Sprachmord – Teil I

  1. Aus beruflichen Gründen musste ich mein Leben lang sehr auf Rechtschreibung und Grammatik achten, das war sozusagen auch mein Handwerkszeug. Später dann war ich einige Jahre in einem ausländischem Unternehmen tätig und ich hörte den ganzen Tag überwiegend die fremde Sprache, was meinem eigenen Wortschatz leider zum Opfer fiel. Das liegt ein paar Jahre zurück, aber ich habe nie wieder richtig mein altes Sprachvermögen zurück erlangt; eine traurige Tatsache. Dennoch bin ich sehr bemüht, alles „richtig“ zu machen. Allerdings verbessere ich Leute nicht mehr, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es nicht gut ankommt. Ich kann Dich aber absolut verstehen, denn auch ich finde es wichtig, dass unsere Sprache nicht verkümmert – im Zeitalter von vielen Dialekten, Slang und Umgangssprache sowie irgendwelchen Trendwörtern besonders wichtig.

    Da ich aber auch sehr empfindlich bin, Gedrucktes in schlechtem Deutsch oder mit mangelnder Grammatik zu lesen – was man übrigens auch in der Bloggerwelt sehr gut beobachten kann – ignoriere ich teilweise schon ganze Blogs und Webseiten ^^. Das Argument „Ach, ich arbeite viel mit Autokorrektur“ finde ich dann auch sehr peinlich, denn das beweist ja nur, dass man selbst das nicht mehr wirklich gewissenhaft überprüft.

    Was Deinen speziellen Fall angeht, habe ich nur den Kopf geschüttelt. Fehler bewusst zuzulassen, hat meiner Auffassung nach nichts mit Authentizität zu tun, sondern sehe ich eher als Armutszeugnis; die Argumentation des Unternehmens hinkt gewaltig.

    Niemand weiß alles, aber wir können alle dazu lernen und wer korrigiert wird, sollte das annehmen können. LG

    1. hey, danke für deinen tollen kommentar. ich habe mal eine zeitlang im ausland gelebt und mir ging es absolut wie dir! ich sprach drei sprachen gleichzeitig und eine davon musste ich erst lernen. aus diesem grund war auch mein deutscher wortschatz mächtig geschrumpft. aber ich habe es glücklicherweise wieder in den griff bekommen, nicht zuletzt auf grund meines berufes 🙂
      ich denke auch, dass man ganz nett, menschen auf fehler hinweisen sollte. es ist ja nicht böse gemeint und ich hoffe immer, dass mein gegenüber kritikfähig ist 🙂
      liebe grüße!

      1. Oh, dann kennst Du diese Erfahrung auch, interessant. Ehrlich gesagt, habe ich mich lange nicht getraut, das im privaten Umfeld zuzugeben bzw. ist es anderen vermutlich nicht mal sooo gravierend aufgefallen. Es fing damit an, dass ich öfter nach Wörtern suchen musste und sowas gab es zuvor niemals. Ich war selbst erchrocken, wie sehr sich so etwas auswirken kann. Gut zu hören, dass Du die Kurve bekommen hast, bei mir ging es dann auch – durch eben ein neues Umfeld und auch noch mehr Lesen als sonst^^. LG

        1. hey, ja das kenne ich auch, zu gut sogar! kinder haben es in diesem punkt einfacher. wenn sie mehrsprachig aufwachsen, haben sie nicht so arge probleme wie erwachsene. ich selber habe fast drei jahre gebraucht, bis ich das symptom der worfindungsstörung wieder ablegen konnte.
          liebe grüße!

  2. Ich verstehe, dass du dich ärgerst, aber da der Duden mittlerweile auch „wegen dem“ zumindest umgangssprachlich führt, können wir uns dagegen wohl nicht mehr wehren. Demnach verstehe ich durchaus die Reaktion des Unternehmens, das ist eben Werbung.
    Ärgere dich nicht, meine Liebe!!

  3. Liebe Jenny,
    ich mache auch Fehler und bin mir manchmal nicht ganz sicher. Aber ich tue alles, unsere wunderbare Sprache nicht zu verhunzen.
    Du hast dich völlig richtig verhalten und auch Mut bewiesen. Und was sagt uns die Antwort? Man sollte sich die Werbung nicht anschauen – wir werden ja doch belogen und auf die falsche Fährte geführt.
    Einen ruhigen Abend wünscht dir
    Irmi

    1. liebe irmi, natürlich, wir sind keinesfalls alle fehlerfrei und das würde ich auch nie von mir behaupten. werbung… stimmt, inhaltlich entspricht werbung meistens nicht der wahrheit 🙂
      liebe grüße!

    1. ich lese öfter mal in zeitschriften einige fehler, auch in büchern…, aber ich denke immer, dass es druckfehler sind? zumindest hoffe ich das 😛
      liebe grüße!

  4. Liebe Jenny,
    ich finde es wirklich total lustig, dass du das Thema ansprichst. Mein Mann und ich regen uns auch öfter über das Fernsehen auf, weil man da wirklich fast schon regelmäßig Grammatikfehler entdeckt. Heutzutage bildet Fernsehen definitiv nicht mehr, sondern ist einfach eine seichte Unterhaltung, so sagt das mein Mann und ich gebe ihm da wirklich recht!
    Viele liebe Grüße
    Jasmin

    1. liebe jasmin. ich gebe dir und deinem mann absolut recht: „seichte unterhaltung“ trifft es auf den punkt! ich sehe kaum tv, mir ist die zeit zu schade.
      liebe grüße!

  5. Ich versuche auf Rechtschreibung zu achten, aber ich muss schon sagen: mir passieren und entgehen immer wieder Flüchtigkeitsfehler. Manchmal muss einfach etwas „aufs Papier“ und schon sind sie da die lieben Rechtschreibfehler.
    Das war übrigens schon immer so eine Sache bei mir. Obwohl ich auch im Deutsch Unterricht sehr gut war, bei Klausuren habe ich immer so viel geschrieben, dass meistens am Ende gar keine Zeit mehr war zum Korrekturlesen. 😉
    Übrigens hat es da nie geholfen, dass ich so gerne Lese… haben unsere Lehrer auch immer gesagt. 😉
    Gut, dass es heute Rechtschreibkorrektur und Überprüfung gibt. Das hilft zumindest wichtigen Mails etc. einen einigermaßen ansehnlichen Rahmen zu geben.

    1. hey, flüchtigkeitsfehler mache ich auch sehr gern. mal hier ein buchstabe vergessen, oder gar ein wort, das passiert mir des öfteren. meistens denke ich schneller, als ich tippe :P.
      die rechtschreibhilfen online sind wirklich sehr kostbar! da gebe ich dir recht!
      liebe grüße!

  6. Liebe Jenny,
    danke für den tollen Post. Ich bin auch nicht frei von Fehlern, ich muss oft schmunzeln was ich so höre.
    Oft frage ich mich, ob man das heute mit der neuen Rechtschreibung so sagt.
    Neulich im Supermarkt.
    Die Verkäuferin an der Kasse, fragte jeden Kunden mit dem Satz „Haben wir einen Pfandbon, eine D-karte usw.“ Als ich ( „ich“ war ganz allein einkaufen ) an der Reihe war und die Dame zu mir sagte, haben „Wir“ einen Pfandbon? Sagte ich zu ihr, ich habe einen ob sie einen haben, weiß ich nicht. Sie schaut mich fragend an, ich sagte sie reden von „wir“ ich bin doch allein. Ich musste herzhaft lachen. Sie meinte dann, ist mir eben so raus gerutscht. Nein sagte ich, das sagen sie zu jedem Kunden, ich finde das schon die Ganze Zeit sehr lustig.
    GLG und eine Wochenende
    Diana

      1. Huhu Jenny, ja es ist seltsam und es liegt sicher auch daran das bei einigen Menschen der „Anstand“ fehlt. Aber vielleicht sehe ich es auch etwas zu eng.
        GLG Diana

  7. Liebe Jenny, Du glaubst nicht, wie gut ich Dich verstehen kann!
    Auf Rechtschreibung, Grammatik etc. musste ich berufsbedingt (Vorzimmer eines Direktors) auch immer einen großen Wert legen. Ich gehöre auch noch zu der Generation, die Steno gelernt hat, vom Band schreiben und Diktate aufnehmen musste.
    Ja auch mir läuft es oft eiskalt den Rücken runter, wenn ich Werbung sehe und höre. Allerdings findet man solche Rechtschreibfehler auch oft bei Nachrichtensendungen – was ich noch fataler finde!
    Manchmal denke ich: Ist dort niemand, der vorher Korrektur liest?
    Flüchtigkeitsfehler können immer passieren, aber solche – oft sehr dicken – Schnitzer dürfen nicht passieren! Zumal einem heute viele Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Es gibt die Autokorrektur und zur Not kann man noch über Duden die Rechtschreibprüfung in Anspruch nehmen.
    Liebe Grüße

    Manu

    1. hey, wow steno, das find ich super! vom band schreiben kenne ich auch noch, ich habe das nie sehr gern gemacht 😛
      zum glück gibt es heute viele hilfsmittel, neben des dudens, jedoch werden diese wohl zu selten genutzt.
      liebe grüße!

  8. Dankeschön den hatte ich soweit 😀

    Ich finde es immer wahnsinnig anstrengend wenn Leute immer alles völlig falsch schreiben 😀 Gut es gibt auch Legastheniker, aber die Meisten die so falsch schreiben sind einfach zu faul es richtig zu machen. Ich sage nichts gegen ein paar Fehler, die passieren, aber bei manchen kann man die Texte gar nicht richtig lesen da man sie gefühlte 5x lesen muss 😀
    Liebe Grüße

  9. Ich war früher in Rechtschreibung sehr gut. Grammatik war noch nie mein Ding. Seit ich 2009 aus dem Berufsleben ausgeschieden bin, haben sich meine Rechtschreibkenntnisse drastisch verschlechtert. Ich bin mir sicher, dass man auf meinem Blog viele Fehler findet, obwohl ich mich sehr bemühe, x-mal Korrektur lese und oftmals den Herrn Google befrage. Ehrlich gesagt würde es mir aber selbst dann nicht in den Sinn kommen einen Fernsehsender anzuschreiben, wenn ich die deutsche Sprache perfekt beherrschen würde. Das darf aber gerne jeder für sich entscheiden 🙂

    LG Brigitte
    P.S. wahrscheinlich mein längstes Kommentar auf deinem Blog 🙂

    1. liebe brigitte 🙂
      danke für dein statement.
      auch ich bin nicht perfekt, das wäre schlimm, wenn ich das von mir sagen würde. auch ich hatte eine zeit, in der meine sprache, auf grund von aufenthalt im ausland total verkümmert war. aber durch meinen jetzigen job bin ich zum klugscheisser geworden und finde es sogar selber gut, wenn ich verbessert werde. ich lerne ja nie aus.
      ach naja, hinter dem tv sitzen auch nur menschen und es war ein sehr interessanter emailwechsel, der mir einblicke in denkweisen gab, die ich vorher noch nie so beleuchten konnte.
      liebe grüße!

  10. Leider wird Rechtschreibung in der Zeit von Google, Rechtschreibkorrektur, etc. immer unwichtiger. So empfinde ich zumindest. In der Werbung geht es vor allem um die Zielgruppe und wenn man diese eben gut mit falscher Grammatik verreicht, ist nur das wichtig und nicht der grammatikalische Ausdruck.
    Ja, schade diese Entwicklung.

    Liebst Minnja

    1. liebe minnja, ich gebe dir recht, die taktik der werbung ist genau diese. allerdings zielt das unternehmen auf alle art von kunden ab. abgesehen davon finde ich es schlimm, wenn man im tv bewusst falsch spricht 🙁
      liebe grüße!

  11. Ich achte auch auf Rechtschreibung und Grammatik. Nur leider passieren mir manchmal Flüchtigkeitsfehler, die mir erst viel später auffallen. Darum versuche ich so oft wie möglich meine Testberichte vorher zu lesen bevor ich sie veröffentliche. Ich finde aber bei einer Werbung sollte auch die Grammatik stimmen. Schließlich sehen sie viele und meinen das wäre normal. LG

  12. Huhu Jenny,

    ich bin sicherlich auch nicht perfekt, aber der deutschen Sprache mächtig. 😉 Wenn ich manche Texte lese, kräuseln sich meine Fußnägel nach oben und ja, ich verbessere meine Jungs, wenn sie derartige Fehler machen. Warum auch nicht? Nur so kann man lernen.

    Die Aussage, dass die Werbung authentisch wirken soll, finde ich lächerlich. Das ist sicherlich der falsche Weg.

    Ein sehr interessanter Post, habe ich gerne gelesen. 🙂

    Ein schönes Restwochenende – liebste Grüße – Tati

    1. liebe tanja,
      auch ich bin nicht fehlerfrei, definitiv nicht.
      ich finde es toll, dass du deine jungs verbessert, aus fehlern lernt man nun mal 🙂
      liebe grüße!

  13. Hallo Jenny,
    oje, auch mir passiert so etwas sicher auch oft. Im TV wird das oft gemacht, eben aus den Gründen, die du aufgeführt bekommen hast. Richtig finde ich es nicht, bemerke aber auch oft diese als solche nicht. Dann tu ich dich jetzt nicht fragen, welcher Spot das war gg ironisch, denn das tut ist echt würg
    Liebe Grüße
    Tanja

    1. hey tanja, 🙂
      ich habe mich auch lange mit der argumentation des unternehmens befasst, aber so sehr ich auch mit mir ringe: ich finde es nicht gut!
      liebe grüße!

  14. Ganz ehrlich? Ein Unternehmen, dass nicht mal die deutsche Sprache beherrscht erwckt bei mir nicht den Eindruck, dass es sein Handwerk beherrscht. Ganz einfach! Ich will, wenn ich für etwas Geld ausgebe, eine professionelle Dienstleistung von Profis und nicht von Leuten, denen alles egal ist. Wie die Herrschaften im Büro reden interessiert mich ja nicht, aber das Bild nach außen sollte schon stimmen. Egal ob bei einem Unternehmen, einem Politiker oder einer anderen in der Öffetnlichkeit stehenden Institution.
    OK, ich mag auch mal den einen oder anderen Schnitzer in meinem Blog versteckt haben, aber ich versuche es zumindest. 😉

    1. hey tanja, danke für dein statement. ich stehe absolut hinter dir! es ist auch für mich egal, ob es ein handwerker, oder ein politiker, oder akademiker zu mir spricht, wichtig ist, dass unsere sprache nicht verkümmert.
      fehlerfrei ist keiner, auch nicht ich :). aber in einer werbung hätte der schnitzer nicht sein müssen.
      liebe grüße!

  15. Liebe Jenny,
    dein Artikel ist wunderbar! Wir haben sehr oft neue Bücher zu Hause und es ist mir manchmal fremd, warum mannche Autoren ihr Buch überhaupt veröffentlichen dürfen. Die deutsche Sprache ist so vielfältig und ich finde es empörend, wenn sie nicht gelebt wird.

    Wir sind auch nicht fehlerfrei, aber als Blogger darf es an richtiger Grammatik und guter Semantik nicht fehlen.

    Liebe Grüße,
    Alex.

    1. jepp die werbung der dame… das ging ja auch in alle munde!
      eine firma anschreiben: ich konnte an diesem abend nicht anders, manchmal packt es mich eben :).
      liebe grüße!

  16. oha. ich gebe dir vollkommen recht obwohl ich auch fehler mache und wer im glashaus sitzt….;-))
    dennoch muss es in der öffentlichkeit korrekt gehandhabt werden!
    ggvlG du hübsche♥

  17. Ich bin über sowas auch immer eher schockiert! Liegt wahrscheinlich auch an meinem Beruf (Hochschul-Dozentin). Tatsächlich lässt mittlerweile auch der Duden „wegen dem“ zulässt- meiner Meinung nach lässt der Duden aber auch zu viel zu 😀 Man kann mittlerweile so viel entweder so, oder so schreiben, dass es doch ganz klar ist, dass Verunsicherung entsteht. Aber nur weil man es vielleicht umgangssprachlich immer häufiger falsch sagt, muss man das Ganze doch nicht „einbürgern“. Keiner ist perfekt und jeder macht (Rechtschreib-)Fehler, aber man sollte es doch in der Öffentlichkeit möglichst korrekt halten. Werbung ist da wahrscheinlich ein anderes Pflaster 😉
    LG Hannah von Unsere Testküche

    1. hey, also, ich muss ja gestehen, dass ich mich mit dem neuen duden noch nicht auseinander gesetzt habe, finde es jedoch schon schockierend!
      definitiv gebe ich dir recht, man sollte es nicht einbürgern!
      liebe grüße!

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