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Schmucktrends der letzten Jahrzehnte

Die Geschichte des Schmucks und dessen Herstellung reicht bis in die Anfänge der Menschheit zurück.

Schon immer zierten sich Menschen mit Anhängern, Armbändern, Ringen oder Kopfschmuck, nur die verwendeten Materialien und der Trend änderten sich mit den Kulturen und der Zeit.

Neben Naturmaterialien wie Stein, Tierzähnen, Muscheln oder auch Knochen begann mit der Entdeckung der Metallverarbeitung die Kunst des Schmiedens. Ob Bronze, Silber, Gold oder Kupfer, bis heute ist das Handwerk des Goldschmiedes Tradition und nicht wegzudenken.

 

Schmucktrends der letzten Jahrzente

Heutzutage ist es nicht einfach, einen festen Trend auszumachen, da sich durch die verschiedenen Styles der Schmuck automatisch anpasst. Die Ähnlichkeit der Stile über die Jahrzehnte ist deutlich zu erkennen.

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Die 60er Jahre waren bunt

Die Hippiezeit war das Comeback der handgemachten Accessoires. Alle Farben und Formen kamen in dieser Zeit zum Einsatz, Hauptsache bunt und groß war das Motto.

Stapelringe an allen Fingern, glitzernde Broschen, Ketten aus Perlen, geflochtene Haarbänder, Peacezeichen als Kettenanhänger, übergroße Gürtelschnallen und Blumenohrringe waren sehr beliebt. Zudem wurden Pailletten an alle Bekleidungsstücke gehangen. Kurzum, alles was glitzerte und blinkte, setzte in den 60er Jahren den noch heute beliebten Hippiestyle in Szene.

In den 70er Jahre wurde es filigran

Bis Ende der 70er war der Hippiestyle wie auch die skandinavisch zeitlose Mode zu erkennen, nur die Farben wurden gedeckter und Materialien wie Hanf und Leder kamen zum Einsatz. Die Ringe an jedem Finger blieben weiterhin im Trend. Auch die schweren Gürtelschnallen wurden weiterhin gerne getragen. Die Perlenketten und Ohrringe wurden mit filigran gearbeitetem Silber oder Gold ausgetauscht. Auch Brillanten kamen nun zum Einsatz.

Glamouröse Zeiten- Die 80er Jahre

Groß und auffällig, wie auch die Frisuren, präsentierten sich ebenfalls die Schmuckstücke der 80er Jahre. Glitzer und Glamour war ein absolutes Muss, ob Neon, Perlenketten oder Strass. Der Modeschmuck lag wieder im Trend.
Jedoch trug man nun auch teure Swarovski-Steine oder Edelmetalle.

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Die 90er Jahre, die Jahre des Pircings

In den 90er Jahren waren die Chokerhalsketten absolut im Trend. Meistens waren kleine Symbole an Samtbändern befestigt, die fest um den Hals gelegt wurden. Als Symbol in diesen Jahren wurde auch sehr gerne das Kreuz oder das Yin und Yang Zeichen in allen möglichen Formen getragen. Das Piercing bekam einen hohen Stellenwert, denn nun wurden auch mehr als nur ein Ring im Ohr getragen und sogar die Nasen mit Glitzersteinchen geschmückt.

Stimmungsringe waren absolut im Trend und die Schnullerketten nicht nur Sammlerstücke.

Die 2000er Jahre- Das Come Back des Ethnoschmucks

Das neue Jahrtausend bringt so einige Trends mit sich. Zum einen waren es die Diamanten, Perlen und Steine in warmen Tönen und des Öfteren kamen auch Naturmaterialien wie Muscheln zum Einsatz. Im absoluten Gegenteil dazu standen auffällige Schmuckstücke mit viel Glitzer, Gold und echten Perlen. 2005 wurde der Schmuck bunt und verkörperte Lebenslust und Energie, heute nennen wir diesen Ethnoschmuck. Auch die Bettelarmbänder wurden bei Sammlern zu einer echten Leidenschaft.

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Die Trends für 2016 – 2017

Die Broschen feiern ihr Comeback. Der Hüftgürtel aus den 80er Jahren kommt auch dieses Jahr zum Einsatz, jedoch ziert diese große Steine.
Statement Ketten, die es auch bei 77 Diamonds (eines meiner Lieblingsshops übrigens )zu kaufen gibt, mit schweren Blumenbouquets und sperrige Ketten aus Holz und Metall werden der Trend im Herbst.

Die bisher schon im Trend liegenden Boho-Ringe oder die geometrischen Formen bei den Fingerringen bleiben bestehen.

Die Armbänder aus Metall und Silber werden mit Leder kombiniert und mit türkisch-griechisch-indischem Style vermischt.
Handgemachte Armbänder finden ihren Weg zurück in die Popularität.

Die Trends wiederholen sich

Wie man feststellen kann, wiederholen sich die Trends im Laufe der Jahre und werden hier und da etwas verändert. Im Großen und Ganzen ist zu betonen, dass Schmuck immer ein Statussymbol bleiben wird.

Folgt ihr den Trends des Schmucks oder habt ihr Lieblingsstücke, die ihr weiterhin entgegen des Trends tragt?

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44 Kommentare zu “Schmucktrends der letzten Jahrzehnte

  1. Hallo liebe Jenny,
    vielen Dank für den aufschlussreichen Bericht. Es ist doch immer wieder schön zu sehen, welche Trends in den Jahren so aktuell waren.

    Viele liebe Grüße und ein wunderschönes sonniges Restwochenende.
    Sandra

  2. Eigentlich beides. Natürlich hat man Lieblingsstücke, aber ab und zu müssen es auch mal moderne Stücke sein.
    Ich finde es gut, dass sich alles irgendwann wiederholt 🙂

    Liebe Grüße
    Susanne

  3. Liebe Jenny,
    oh ja, aus den 90ern habe auch ich mein Piercing 😀 Und ich hätte bestimmt noch einige mehr und auch noch Tattoos, wenn ich als Teenager nicht so wenig Geld gehabt hätte 😀 War ja nicht gerade günstig damals 😉
    Ich mag Schmucktrends und folge ihnen oft gerne. Aber alles kommt bei mir auch nicht in die Tüte 😉
    Viele liebe Grüße
    Jasmin

  4. Huhu Jenny,

    ich folge hier keinem Trend, sondern trage, was mir gefällt. Es darf mal filigran, mal flippig oder fröhlich sein. Je nach Lust und Laune! 🙂

    Liebste Montagsgrüße – Tati

  5. Liebe Jenny, was für ein cooler Post! Ja die Schmucktrends wiederholen sich immer wieder (eh so wie mit Mode generell) und ich kann dir mit den 90er nur zustimmen. Mein Bauchnabelpiercing ist noch aus dieser Zeit 😉 Ich folge keinen Schmucktrends sondern kaufe und trage das, was mir gut gefällt 🙂 Ganz liebe Grüße
    Ivi

    http://www.naomella.com

  6. ziemlich informativer post! hat man nicht oft auf blogs aber gefällt mir sehr 🙂
    ich trage selten viel schmuck aber ohrringe zB jeden Tag..
    Grüße aus dem familienhotel Meran
    Claudia

  7. Das stimmt, Trends wiederholen sich. Ich weiß noch, dass ich in meiner Jugend den alten Schmuck meiner Tante richtig cool fand. Ich folge aber nicht immer jedem Trend, von allen habe ich so meine Favoriten 🙂
    Liebe Grüße

    1. hey, eine uhr- ich weiss gar nicht, wann ich die das letzte mal getragen habe. seitdem ich das handy bei mir habe, habe ich die uhr ganz abgelegt!
      liebe grüße!

  8. Richtig schöne Übersicht! Ich habe viele Lieblingsstücke – meist eher filigran – die ich tatsächlich immer trage, wenn mir danach ist – egal, ob sie grade im Trend sind oder nicht. Aber wenn mir ein Schmucktrend gefällt, kaufe ich da natürlich auch gern mal etwas – freue mich sehr über das Comeback der Brosche.
    Liebe Grüße,
    Christina ♥ https://caliope-couture.com

    1. hey, broschen? das finde ich cool. ich bin ja so gar kein broschenträger, vielleicht deshalb, weil ich zur arbeit ein namensschild tragen muss :P.
      liebe grüße!

  9. Hey liebe Jenny,
    ganz grob folge ich den Trends, aber nicht nur. Ich trage gerne zu gegebenem Anlass den echten Schmuck von Oma und Mama. Schmuck mit Erinnerungen hat doch etwas ganz Besonderes.
    Liebe Grüße

  10. Dir ist schon bekannt, dass man bezahlte Beiträge mit werblichen Inhalten auch so kennzeichnen muss und dazu auch eine no-follow-Verlinkung gehört, oder?

    1. Hey, ja natürlich. Es kommt nur darauf an, ob diese bezahlt wurden oder nicht und das siehst Du, wie Du schon schreibst, an den Kennzeichnungen.
      Tatsächlich sind nicht alle meine Beiträge gesponsert, sondern auch einige, die ich aus Freude am Schreiben tippe :).
      Liebe Grüße!

  11. Schöner Artikel! Spätestens jetzt sollte man wissen, dass es sich lohnt Schmuck aufzuheben. Auch wenn er gerade nicht mehr mega trendy ist. Beim Schmuck ist es wie in der Mode: Alles kommt irgendwann wieder. Deshalb den schönen Pandora Schmuck oder die Engelsrufer Ketten und Anhänger besser nicht verlegen! Früher oder später würde man es bereuen…

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