Reisen

Reisebericht Havanna

Hier ein Bericht über meine Reise nach Havanna…
Havanna vom 05.01.-17.01.2004
Nach einem 10-stündigen Flug mit Umstieg in Paris bin ich endlich in Havanna gelandet. Dort angekommen, auf dem Flughafen ohne Klimaanlage, stand ich ewig an der Passkontrolle, die Kubaner sind sehr korrekt. Zum Glück kamen die Koffer und es fehlte nichts.
Mein kubanischer Freund, Lazaro, war so treu, dass er die ganze Zeit auf dem Flughafen auf mich gewartet hatte, stopfte mich in sein kleines Auto und los ging es in meine vorher gemietete Unterkunft (ein Casa, das ich über das Internet gebucht hatte).

Das Casa Particular:
Das ist eine angemeldete Pension für die die Kubaner regelmäßig Gebühren an den Staat zahlen, damit sie es legal vermieten dürfen.
Zum Glück hatte mein Zimmer 2 Betten und so konnte ich eine deutsche Mitbewohnerin, die ich auf dem Flughafen kennen gelernt hatte 12 Tage zusammen mit mir wohnen lassen und weniger Geld bezahlen. Die Pension war sehr niedlich, eine kleine Küche mit Gasherd (ich kann nun sogar damit umgehen), ein kleines Bad sowie ein Wohnzimmer. Die Vermieter wohnen im Allgemeinen mit in der Wohnung. Unsere Vermieterin war eine liebe Oma deren spanisch wir schnell verstanden, weil alles sehr herzlich war.

Das Essen:
Am ersten Tag sind wir dann mit Lazaro losgegangen um Geld zu tauschen und Verpflegung zu besorgen. Auf den einheimischen Märkten bekommt man Obst und Gemüse so viel das Herz begehrt und für unsere Verhältnisse ist es sehr billig. 1 Dollar entspricht 26 Pesos. Vergleichsweise kostet eine Ananas 10 Pesos. Jedoch was die Grundnahrungsmittel betraf stießen wir schon auf unser erstes Problem. Die Supermärkte waren sehr teuer, alles Dollarware. Wurst und Käse waren fast unbezahlbar, auch die Butter der Kaffee oder Süßigkeiten zählen zum Luxus. Dazu gab es nicht alles in einem Supermarkt, denn die Regale waren keinesfalls prall gefüllt so wie wir es kennen. Nach 3 Märkten hatten wir uns dürftig zusammengesucht was wir brauchten und viel mehr Geld ausgegeben als wir dachten.
In Kuba gibt es für die Einheimischen noch Marken für Grundnahrungsmittel, wie Kaffee, Zucker, Öl, Butter, Fleisch usw.. Alles ist genau abgewogen und reicht ca 15 Tage, jedoch sind die Marken für einen Monat gedacht. Was darüber hinaus gebraucht wird kaufen sie auf Schwarzmärkten oder eben mit Dollars ein. Dazu kann ich sagen, dass ein Kubaner rund
10 Dollar im Monat verdient. Die Miete wird in Pesos bezahlt und ist sehr günstig.
Die Hygienemittel sind sehr teuer und meist auch Dollarware. Seife, Zahnpasta, Kleidung und solche Dinge sind Luxusartikel und kaum für die meisten Einheimischen kaum erschwinglich. Deshalb arbeiten die Kubaner meistens neben ihrem Job noch etwas anders, sei es etwas verkaufen, oder aber, was mich sehr erschrocken hat, dass 16 jährige Frauen ihre Körper für 1 Dollar anbieten. Ich habe das oft beobachten können. Ihre Freier sind meist Touristen.
Bald haben Uta und ich begonnen, einfach das zu essen und zu trinken was die Einheimischen auch zu sich nahmen. Etwas zu finden ist sehr einfach. Man geht durch die Strassen und hier und da sind Fenster der Wohnungen offen. Dort kann man belegte Brote (es gibt nur Weißbrot) oder Pizza für 5-10 Pesos kaufen, Kaffee oder Saft trinken für 1 Pesos, oder Kuchen essen für 5-20 Pesos. Das Essen ist wenig gewürzt, aber es hat satt gemacht. Die Kubaner essen alle im Gehen. Jeder hat irgendetwas in der Hand. Für 20 Pesos bekam man eine Pappschachtel mit Reis, Hühnchen und Bohnen dazu, man reißt ein Teil der Pappe ab und löffelt damit den Inhalt raus. Im Großen und Ganzen sind wir mit sehr wenig Geld am Tag gut satt geworden. Nach einer Woche habe ich mir dann allerdings schon Schokolade, Milchkaffee oder ein Schwarzbrot gewünscht, aber das gab es nicht oder es war einfach sehr teuer. Ab und zu gab es mal kein Wasser oder Strom, aber es war ein Erlebnis, die für uns normalen Dinge, nicht zu bekommen. Und ich sage Euch, man lernt immer mehr, das warme Wasser, die Schokolade oder den Strom zu schätzen. In Kuba lebt man wirklich von Minute zu Minute, denn Niemand weiss, was danach passiert.

Die Häuser und Einrichtung:
Die Tage darauf haben wir uns aufgemacht um uns die Stadt anzusehen. Wir selber wohnten in einem Kolonialviertel im Stadtteil Vedado. Ein sehr gut erhaltener Teil der Stadt mit vielen alten Villen und Parks. Die Häuser sind alt, hier und da wird restauriert, man kann sich kaum satt sehen an den bunten, großen Prunkbauten.
Bis zur Altstadt, dem Touristenviertel, waren es ca. 2 km zu Fuß. Wir konnten am Malecon entlang laufen. Der Malecon liegt direkt am Meer entlang. Dort sitzen die Menschen auf der Mauer und genießen die Sonne, reden, machen Musik oder Siesta.
Oder man kann durch den Stadtteil Centro Havanna laufen. Ich kann es kaum in Worte fassen, aber die Armut ist erschreckend, jedoch lächeln die Menschen alle, Niemand scheint gestresst zu sein und die Salsamusik ertönt aus vielen Hauseingängen. Man kann sagen, das überall, wo man noch keinen Himmel durch die alten Häuser sehen konnte, noch Menschen wohnen. Die Häuser müssen einmal sehr schön gewesen sein. Teilweise halten große Säulen die Häuser, verzierte Balkone sind voll mit Wäsche behangen, die Türen sind oft mit verschnörkelten Eisentoren gesichert und hier und da stehen die Türen einfach offen und man kann den Menschen direkt ins Wohnzimmer sehen. Sie leben sehr schlicht, besitzen alte Schränke, ein paar Holzstühle und ab und zu sieht man ein Sofa. Teppiche gibt es dort wohl kaum. Die Einrichtung erscheint mir oft sehr kitschig. Plastikblumen und Keramik zieren die Tische.

Die Strassen:
Die Strassen sind in einem schlimmen Zustand. Die Löcher auf Gehwegen und Strasse sind oft so groß, das man sich reinlegen könnte. Ich musste oft aufpassen nicht zu stolpern, weil meine Augen sich das treiben der Menschen widmeten. Es streunen sehr viele Hunde durch die Gegend, die hier und da ihr Geschäft machen, aber es scheint Niemanden zu stören. Oft hatte ich Papier in der Hand und wusste nicht wohin damit, denn es gibt keine Mülleimer. Große Container stehen stinkend hier und da an den Ecken. Sollte ich es so machen wie die Kubaner, achtlos meinen Müll auf die Strasse werfen? Wie oft habe ich das beobachtet. Aber ich muss sagen, trotzdem erscheint alles irgendwie sauber. Ich würde es fast ABM nennen, denn die irgendjemand schien den Müll immer wegzuräumen.

Die Autos und Busse:
Was wir alle von Kuba kennen, sind die Oldtimer, auch wenn die USA nicht sehr geliebt wird, die Autos werden dort gefahren. Oft bin ich mitgefahren, die alten Cadis dienen dort als Taxis. Es macht das Strassenbild vollkommen, alte Häuser und alte Autos, man fühlt sich in die Zeit der 60 er Jahre zurückversetzt. Man glaubt kaum das die Autos noch fahren, oft hatte ich das Gefühl das unter mir der Boden gleich weg bricht, oder das Fenster rausfällt, es ist doch erstaunlich was noch alles fahren kann. Man konnte ein Taxi nehmen, legal für 1-2 Dollar bis in das Old Havanna, oder illegal für 20 Pesos. Die Kubaner, so scheint es, betreiben das Hobby trempen. Man stellt sich
an die Strasse, ein Taxi hält, man fragt ob er dorthin fährt wo man hin möchte, wenn ja, steigt man ein (bis zu 6 Leute passen hinein), zahlt dann unter dem Sitz und springt am Ziel raus. Es kann schon mal passieren, das man sich ducken muss, wenn man illegal fährt, wenn die Polizei in der Nähe ist.
Oder man nimmt den Bus. Das kostet 1 Pesos. Allerdings erfordert das viel Geduld und Kraft und Zeit. Die Busse sind nicht immer pünktlich (ich nenne das kubanische Zeit) und sind so voll, das man die Rippen des Nachbarn spürt. Man steigt vorne in den Bus ein, und drängelt sich an jeder Haltestelle ein Stück nach hinten Richtung Ausgang. Der Weg dorthin ist sehr beschwerlich, ich habe gelernt schnell und ziel gerichtet eine Möglichkeit zum festhalten zu finden. Es ist ein Abendteuer was ich Jedem empfehlen kann.

Das Touristenviertel:
Nach dem Spaziergang durchs Centro Havanna, am Malecon, oder der Fahrt in einem der Fahrtmöglichkeiten ist man dann in Old Havanna angelangt. Dort ist alles ein wenig teurer. Täglich halten dort die Touristenbusse an. Das Capitol ist ein Prachtwerk, genauso wie der Platz der Kadedrale. Große bunte, zum Teil restaurierte Häuser ließen mich staunen, dazu das Flair der Vegetation. Es gibt so viele farbenprächtige Pflanzen und dazu die riesigen Palmen, einfach traumhaft, so stellte ich mir auch wirklich eine karibisch Stadt vor. Hier und da findet man kleine Galerien wo kubanische Künstler ihre Bilder und Plastiken ausstellen. Kleine Hinterhöfe mit Springbrunnen und Palmen die wie Oasen erscheinen ließen mich oft verweilen. An vielen Ecken sitzen Omas mit dicken Zigarren im Mund, die darauf warten für 1 Dollar fotografiert zu werden. Wenn man die Ohren spitzt wird man im vorbeigehen gefragt, ob man illegal Zigarren kaufen möchte. Wunderschöne Restaurants und Kaffees bieten einen Platz der Ruhe, und manchmal spielt eine Kombo Salsamusik. Die Menschen bewegen sich im vorbeigehen dazu und es ist erstaunlich zu sehen, wie den Kubanern der Rhythmus im Blut liegt, ich habe sogar kleine Kinder beobachtet die Ihre Hüften schon im Takt bewegten. In diesem Teil der Stadt herrscht der Markt. Man kann viele Souveniers kaufen, sich die Haare flechten lassen.
Doch muss ich sagen, sollte man aufpassen. Schnell steht eine Kombo neben dir oder ein Maler malt eine Karekatur von dir und man ist einen Dollar los. Auch Bettler hat man um sich, diese geben sich aber auch oft mit ein paar Pesos oder einen Kugelschreiben zufrieden.
Ich habe viel Zeit dort verbracht und mir das Treiben der Menschen und Touristen angesehen.

Die Menschen:
Die Menschen sind arm und doch glücklich. Sie haben in dieser Großstadt etwas, was uns Europäern fehlt: die Ruhe. Es gibt unterschiedliche Gesichter, welche sind ganz schwarz, welche braun, ab und zu sieht man auch mal sehr helle Kubaner, ich muss wohl nicht erwähnen wie das zustande gekommen ist.
Die Kinder spielen auf den Strassen oft Baseball. Die Kubanerinnen, so wie wir sie uns vorstellen habe ich dort auch gesehen. Gut genährt, ein Kopftuch, kunstvoll gebunden, und mit kitschigen Schmuck behangen.
Im Allgemeinen sind die Jugendlichen aber wie hier gekleidet, auch wenn es keinesfalls so gute Kleider sind wie wir sie besitzen. Die Frauen sind sehr selbstbewusst, egal ob sie stämmiger sind. Die Männer pfeifen den Frauen hinterher. Das ist dort so üblich. Eine kubanische Frau, die nicht angesehen wird, würde sich eher ins Meer stürzen. Es war für mich immer sehr erstaunlich zu beobachten, wenn Frauen aus diesen alten Häusern kamen und so exakt geschminkt, die Haare wunderschön geflochten… kaum zu glauben das sie das in so alten Bädern und verschwommenen Spiegeln hinbekommen. So war es mir auch sehr neu, das mich die Menschen dort so lange angesehen haben. Hier würde ich es als starren bezeichnen, aber dort ist es normal.
Der Hip Hop und der Reaggie sind dort fashion. Ich habe viele Rastas gesehen, oder Jungs, die auf der Strasse ihre Reime gerappt haben.
Ich musste mich daran gewöhnen, viele neue Amigos und Bekanntschaften zu machen. Oft kam ein pssst hinter mir her. Entweder man ging weiter oder man hatte Lust auf ein Gespräch. Auch hier gibt es Unterschiede. Einige wollen wirklich nur reden, andere wiederum versuchen etwas zu verkaufen oder dich in eine Bar einzuladen, wo am Ende du selber zahlst, denn Kubaner können es sich kaum leisten Essen oder Trinken zu gehen.
Alles was europäisch ist, ist wertvoll, so hätte ich meine Kleidung, meinen Schmuck, meine Schuhe, einfach alles an mir verschenken oder vertauschen können. Dort musste ich dann lernen mich aus der Affäre zu ziehen ohne Jemanden zu beleidigen.
Jedoch habe ich auch Menschen kennen gelernt und gute Gespräche gehabt. Wenn Kubaner etwas spendieren sollte man es annehmen, sie haben einen sehr großen Stolz und sind sehr gastfreundlich. Nicht immer zählt es, das man Tourist ist und Dollar hat. Ich habe auch erlebt, das ich zur Pizza eingeladen wurde, weil ich nicht raus hatte mich an den Stand vorzudrängeln. Oder als mir das Wasser ausgegangen war, und ich keinen Stand mit Getränken fand, wurde mir ein Glas Wasser aus einem Hauseingang gereicht. Solche Erlebnisse halte ich tief in mir fest und ich bin mir sicher, das Tourist nicht gleich Tourist ist.

Die Strände:
Klarerweise musste ich mir die Strände um Havanna auch ansehen. Ab in den vollen Bus und raus am karibischen Wasser. Was ich hier gesehen habe ist mit Worten nicht zu beschreiben. Weiser Sand, türkisblaues Meer, Palmen und jede Menge bunter Muscheln. Und: was für mich eine willkommene Abwechslung war, Ruhe. Jeder der eine Bounty Werbung gesehen hat, weis wovon ich hier schreibe.

Die Kirchen:
Ich selber war sehr daran interessiert Gottesdienst mit zu erleben und mir ist es 2 mal gelungen. Ich muss sagen das die Christen in Kuba wachsen. Ich habe noch nie solche vollen und Stimmungsgeladenen Gottesdienst erlebt wie dort. Die Kirchen waren voll bis hinten hin, jung und alt  hat gefeiert, hat geklatscht, gesungen. Ich habe dort einen sehr alten Mann gesehen, der getanzt und geklatscht hat, einen kleinen Jungen, der mit geschlossenen Augen und erhobenem Arm Gott gepriesen hat. Das Halleluja wurde förmlich geschrieen. Sie danken Gott für alles was sie haben, in ihnen regiert der heilige Geist und die Predigten und Gebete sind inbrünstig, voller Liebe und Dankbarkeit.
 Ich hatte ein paar Schriften bei mir, die ich hier und da vergeben habe. Die wurden dankbar angenommen, denn eine Bibel kostet in Kuba ca. 5 Dollar, also fast unerschwinglich.
Seit der Papst in Kuba war, ist der Glaube dort offener geworden und ich möchte jedem, der nach Kuba fliegt ans Herz legen, nehmt Bibeln mit und verschenkt diese.

Der Kommunismus:


Ich möchte Kuba nicht mit der DDR vergleichen, aber gab es Dinge, die mich daran erinnerten. Die Kinder sind Pioniere, tragen Schulkleidung. Die Regale in den Kaufhäusern sind leergefegt. Überall sieht man Fidel Castro oder Che Bilder hängen. Monumente oder Durchhalteparolen kleiden die Städte oder Dörfer. Man wird immer wieder daran erinnert: Hasta siempre Cuba – für immer Cuba. An vielen Häusern oder an Mästen hängt die kubanische Flagge und die Polizei stolziert mit grüner Kleidung und Mützen mit einem roten Stern, mit Schlagstock und Gewehr durch die Strassen. Wenn man Kubaner danach fragt, wie sie zum Kommunismus und Fidel stehen herrscht allgemeines Schweigen.
Ich selber habe einen Tag erlebt, wie sich Menschenmassen am Malecon versammelten, die Kinder mit Pionierkleidung und Fahnen bestückt, wartend auf einen Zug von Autos, wo in einem der Senior Castro vorbeifahren sollte. Das hat mich sehr an den 1. Mai erinnert.
Mir ist das Land ans Herz gewachsen. Auch wenn ich oft sehr traurig war als ich mit ansehen musste, wie junge Mädchen sich verkauften. Wie arme Menschen auf der Strasse schliefen und nach Essen bettelten. Ich habe viele Kinder gesehen, die alte Spielsachen in den Händen hielten, Frauen und Männer die mehr als einmal geflickte Sachen trugen. Ich habe viel erzählt bekommen wie schwer das Leben dort sein kann, wenn es um für uns, normale Dinge, geht. Sei es der Strom, das Wasser oder die Luxusartikel.
Aber diese Menschen haben etwas ganz besonderes. Sie haben die Gelassenheit in einer großen Stadt. Sie haben ein Lächeln im Gesicht und echte Lebensfreude. Sie haben ihre heiß geliebte Musik und ihre Gastfreundschaft. Sie leben in Gemeinschaft ob in der Familie oder mit dem Nachbarn. Sie geben untereinander und verstehen es, sich an kleinen Dingen zu erfreuen.
Ja, mich hat das Kubafieber erwischt und ich hoffe das ich ein wenig davon an Euch weiter geben konnte.

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13 Kommentare zu “Reisebericht Havanna

  1. Ein wundervoller Bericht, den ich gerne gelesen habe. Ich möchte auch einmal nach Kuba, aber jetzt sind die Kinder erst einmal wichtiger und müssen „groß“ werden 🙂

    Liebe Grüße

  2. Ein toller Bericht. Lieben Dank dafür liebe Jenny.
    So ähnlich hatte ich mir Kuba vorgestellt. Deshalb habe ich auch das Buch von Jorge Gonzalez so gern gelesen, der ja aus Kuba stammt.
    LG Sabine

  3. Was für ein toller Bericht, Cuba reizt mich ja auch – diese Autos, das Klima, der Lifestyle… hach 🙂

    Vor Jahren waren wir in Key West und haben nach Cuba rübergesehen… seit dieser Zeit will ich da mal hin und jetzt wo ich deine Bilder gesehen hab noch mehr.

    Ok, auf Pioniere und ‚Pseudo-DDR‘ (vorsichtig ausgedrückt) könnte ich nun auch verzichten, vielleicht hat sich in den Jahren aber ja was getan…!?

    Liebe Grüße
    Sylvia

    1. ja es hat sich wahrlich etwas getan, zumindest berichtet das meine kubanische freundin. es ist alles lockerer geworden.
      da ich selber aus der ex ddr komme, war es für mich dort wie ein kleines stück heimatliche erinnerung 🙂

  4. Hey Jenny,

    es kommt immer drauf an was man erlebt hat, wenn es schöne Erninnerungen sind ist das Gefühl natürlich schön und wirklich heimisch 🙂

    Ich wohne nun seit über 10 Jahren in Berlin und habe da auch schon ganz andere Geschichten gehört – aber ich war ja nicht mit dabei, deswegen ist es immer schwierig 😉

    Lockerer klingt aber defintiv gut 🙂

    1. natürlich war damals nicht alles toll, aber es weckt erinnerungen, an weniger schöne und auch an schöne zeiten. auf kuba fühlte ich mich wie in der zeit versetzt. pioniere und der ganze wahnsinn, war auch nie meins, ich bin auch dahingehend anti aufgewachsen. meine eltern waren nie für das system und wir hatten hier und da auch echte probleme deswegen. trotzdem ist es ein stück meiner kindheit und ich war auf mein erstes halstuch sogar stolz, bis ich irgendwann auch den hintergrund realisiert und verstanden hatte 🙂

      berlin ist natürlich ganz nah dran an der geschichte… ich könnte jetzt geschichten erzählen, sicherlich ähnlich wie derer, die du schon gehört hast.
      vielleicht sollte ich darüber mal schreiben?

      liebe gruesse!

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