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Kindheitserinnerung in Natur und Garten

Kindheitserinnerung in Natur und Garten – Anzeige
Ich liebe es in der freien Natur zu sein und so viel wie möglich meine Freizeit im Wald und im Garten zu verbringen.

Schon als Kind habe ich jede freie Minute genutzt um Draußen zu spielen.
Ich hatte das Glück, dass ich in meiner Kindheit immer einen Garten zum Spielen hatte. Meine Eltern, wie auch meine Großeltern legten sehr viel Wert darauf, dass meine Schwester und ich die verschiedenen Arten von Pflanzen kennen lernten. Nicht nur die Kräuter, die Blumen, das Obst und das Gemüse, sondern auch die Bäume beim Namen zu nennen, wurde uns gelehrt.

nostalgische_gießkanne

Ich habe es geliebt mit meinem Opa zusammen Unkraut zu jäten und mir erklären zu lassen, welche Funktion jede einzelne Pflanze hat und ich bewunderte meinen Opa für sein umfangreiches Wissen! Natürlich war ich auch immer mächtig stolz, wenn ich mit Opi ein neues Beet anlegte oder die Beete vom Unkraut befreit hatte. Wobei mein Großvater immer sagte: „Es gibt kein Unkraut, jedes Kraut und auch jedes kleine Getier hat seine Funktion.“ Wie Recht er hatte! Auch der Umgang mit verschiedenen Gartenwerkzeugen und Accessoires* wurde mir beigebracht. So kann ich heute allerlei Werkzeuge anwenden und benennen.

nostalgische_gießkanne
Die Urlaube verbrachten wir des Öfteren in der Nähe von Wäldern, sammelten Beeren und Pilze, bauten kleine Staudämme in Waldflüssen, machten Picknick und kletterten auf Bäume.
Meistens waren wir Kinder abends so kaputt, dass wir schnell einschliefen und uns schon auf den nächsten Tag freuten, an dem wir mit Sicherheit wieder viele neue Dinge entdecken durften.

Meine Großeltern und Eltern stellten damals aus den Früchten der Natur allerlei Lebensmittel her.
Ich erinnere mich zum Beispiel, dass mein Opi heruntergefallenes Obst zum Mosten brachte, meine Oma immer frisch eingekochte, Marmelade und Früchte im Keller hatte und auf dem Dachboden die Kräuter für Tees getrocknet wurden. Der Dachboden roch nach Brennnesseln oder Huflattich, ich erinnere mich noch ganz genau an den Geruch, der wohlig warm erschien.
Im Winter, wenn wir meine Großeltern besuchten, fragte Oma immer: „Kinder, was möchtet ihr zum Nachtisch essen? Erdbeeren, Stachelbeeren, Apfelkompott oder doch lieber Rhabarber? Welchen Tee möchtet ihr trinken? Huflattich, Brennnessel oder Hagebutten Tee?“ Am Meisten liebte ich den frischen Saft, den Opi von der Mosterei holte.

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Wenn wir krank wurden wussten meine Eltern und Großeltern immer einen Rat. Die gesammelten Kräuter kamen und kommen auch heute noch zum Einsatz. Kamillentee bei Magenverstimmung, Salbei bei Halsschmerzen, Kartoffelwickel auf die Brust bei Husten oder Zwiebelsaft bei Erkältung. Ich muss sagen, dass ich einige Tricks und Tipps bis heute anwende und sehr dankbar bin, dass ich so viel gelehrt wurde.

Auch heute versuche ich in meinem eigenen Garten die Pflanzen zu pflegen und je nach Bedarf auch wertvolle Kräuter auszusäen. Ich möchte die guten Wirkstoffe weiterhin nutzen und mich an frischen Obst und Gemüse erfreuen.

nostalgische_gießkanne
Auch meine Eltern führen die Tradition fort. In ihrem Garten findet man neben den Kräutern allerlei Blumen, Beeren und Obstbäume.
Die Pflege der Pflanzen spielt eine sehr wichtige Rolle, das habe ich schon von Opa gelernt. Vor allem das Wässern an den sonnigen und trockenen Tagen ist sehr wichtig. Mittlerweile ist auch mein Neffe schon so alt, dass wir unser Wissen an ihn weiter geben können. Auch er liebt die Natur und ist begeistert von der Vielfalt der Pflanzen und der kleine Tierchen.

nostalgische_gießkanne
Zusammen gießen wie die bepflanzten Beete und haben jede Menge Spaß. Ich werde ihm auf jeden Fall mein ganzes Wissen weiter vermitteln und hoffen, dass er genauso wissbegierig bleibt wie meine Schwester und ich es waren und heute noch sind.

Übrigens ist die wunderschöne Gießkanne auf den Bildern aus dem wundervollen Onlineshop Villa Jähn*. Sie gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsutensilien im Garten. Nicht nur optisch ist sie ein wahrer Blickfang, auch praktisch ist die Anwendung durch die ausgezeichnete Messingbrause und Griffpunkte eine wahre Wonne.

nostalgische_gießkanne
Die Gießkanne ist reine Handarbeit und besteht aus feuerverzinktem Metall, ist vor Korrosion geschützt und kommt aus West Midlands England.
Ich habe mich verliebt und bin absolut begeistert, dass dieses Prachtstück meinen Garten ziert.

Habt ihr auch Kräuter, Obst und Gemüse in eurem Garten?

*Link zum Onlineshop

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36 Kommentare zu “Kindheitserinnerung in Natur und Garten

  1. Hallo meine liebe Jenny,
    ja auch ich habe viele Kräuter im Garten und vorallem (darauf bin ich besonders Stolz) zwei super große Lorbeerbäume, die sind über 150 cm hoch und schon 5 Jahre alt!
    Liebe Grüße und ein schönen Sonntag wünsche ich Dir

    Manu

  2. Wow Nostalgie pur , wir hatten früher auch in Oma ihrem Garten so eine Gießkanne und die war schon alt , aber wir Kinder liebetn sie 🙂
    LG Leane

  3. Hey Jenny,

    total süße Fotos von Dir, so nostalgisch und hübsch.
    Ich bin auch sehr glücklich auf dem Land aufgewachsen zu sein und noch immer dort zu leben.
    Ich erinnere mich auch sehr gerne ans Brombeeren-Sammeln oder Omas Garten, der außerhalb vom Dorf an einem Bach lag.

    Liebe Grüße von Marion

    1. ich bin zwar nicht auf einem dorf aufgewachsen, eher in einer kleinen stadt, aber wir hatten alle gärten 🙂 die erinnerungen sollten wir uns nicht nehmen lassen!

    1. ja leider spielen viele kinder heute indoor 🙁
      wir achten aber bei meinem neffen darauf, dass er viel rausgeht, wobei er es auch von sich aus liebt 🙂

  4. So ein eigener Garten ist auch was tolles. Ich werde nie die tollen Pfirische vergessen die der kleine Pfirsichbaum in unserem Garten hervorgebracht hat als ich ein Kind war. Das waren die besten, dicksten, weissen Pfirsiche die ich je gegessen habe. Seit dem habe ich nie wieder eine so tolle Frucht genossen.

    Auch die Erdbeeren meiner Oma waren ebenso lecker. Viel Arbeit aber wir hatten immer Salat, Möhren, Zuchinis, Gurken, Paprika, jede Menge Beeren, Obstbäume und anderes im Garten. Früher hat man sich vieles noch Selbstversorgung angebaut und Geld gespart.

    Auch wenn wir heute nicht mehr diese Vielfalt im Garten haben so bin ich dennoch froh das ich zumindest den großen Garten erhalten habe. Meine Mutter ist eine begnadete Gärtnerin und zieht aus einem abgeknipsten Blatt eine neue Pflanze. Den grünen Daumen habe ich leider nicht geerbt aber ich weiß es auch heute noch zu schätzen wie angenehm es ist wenn man einen Garten als Rückzugsort hat.

    1. das hast du wundervoll geschrieben. genau das kann ich bestätigen 🙂
      ich habe selber auch keinen sehr grünen daumen, aber so nach und nach lerne ich dazu und erinnere mich, was ich mal gelehrt bekommen habe 🙂

  5. Huhu Jenny,

    melde mich offiziell gehorsam aus dem Urlaub zurück. 😉 Wirklich süße Biler von dir, so verspielt. Sehr schön! 🙂

    Ich wünsche euch nun eine schöne Urlaubszeit und schicke dir herzliche Grüße – bis bald – lasst es euch gut gehen – TaTi

  6. Für viele Wehwehchen braucht man nicht gleich Medikamente aus der Apotheke, da helfen oftmals die Kräuter aus dem Garten. Cremes und Öle sind auch leicht daraus hergestellt und es macht auch noch Spaß beim selber machen. Deine Bilder sind richtig schön, da möchte man direkt raus in die Natur.

    LG Sabine

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