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In Wort und Schrift

Schon als Kind liebte ich es, wenn mir meine Eltern oder Großeltern Geschichten vorlasen und erzählten und ich konnte es kaum erwarten, selber die Buchstaben zu erlernen um mein erstes Buch lesen zu können oder selber etwas zu schreiben. Meine Oma erzählte mir des Öfteren, dass sie als Kind kaum Bücher besaß, außer einem Duden, den sie von vorne bis hinten durchgelesen hatte. Ihr Ausdruck begeisterte mich schon zu ihren Lebzeiten. Sie sprach so oft in langen Sätzen ohne einmal „eh“ zu sagen. Sie war und ist mein großes Vorbild!

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In der Schule liebte ich die Fächer Grammatik, Ausdruck und Rechtschreibung und schrieb schon bald meine eigenen kleinen Geschichten und Gedichte. Eine meiner Geschichten wurde damals sogar in einer Kindersendung Brummkreisel von Achim und Kunibert vorgelesen und ich war absolut stolz darauf!

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Heute bin ich stolze Tante und erinnere mich an Geschichten und Märchen, die mir erzählt wurden und ich gebe diese mit viel Fantasie an die Kinder weiter und es macht mir Spaß neue Geschichten zu erfinden. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn mich die Kinderaugen ansehen und gespannt darauf warten, was in meinen Erzählungen passiert.

Doch die Zeiten ändern sich. Wir sind modern geworden und die Technik nimmt uns so manchen Zauber. Fernsehen, Computer und soziale Netzwerke halten uns davon ab, ein gutes Buch in die Hand zu nehmen und offline zu lesen. Whats App und Facebook verschlechtern durch Emoticons, Abkürzungen schnelles Schreiben unsere Grammatik, Rechtschreibung und den Ausdruck. Viele haben regelrecht verlernt zusammenhängende Sätze zu sprechen und zu schreiben. Ich erlebe täglich, dass das offline Lesen und Schreiben in den Hintergrund gerät und sich die Deutsche Sprache zurück entwickelt.

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Ich kann einem Jugendlichen nicht einmal böse sein, wenn ich gefragt werde, was ein Lexikon ist und wie man es nutzt, nachdem ich Recherche zur Aufgabe, in einer Bibliothek gab. Es ist eine Frage der Erziehung, eine Frage der Zeit, die sich die Eltern für ihre Kinder nehmen wollen und können.
Erschreckend sind Diktate, Referate, Recherchen in denen es von Fehlern auf jeglicher Grundlage der deutschen Sprache, nur so wimmelt.

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Wie ich diesem Phänomen entgegen gehe? In meiner Familie gibt es Bücher, viele Bücher! Es wird gemeinsam gelesen und der Fantasie freien Lauf gelassen. Bücher lieben zu lernen ist gar nicht schwer, es kommt nur darauf an, wie wir es den Kindern verkaufen.
Den Jugendlichen helfe ich das Lesen und Schreiben zu verbessern, indem ich bei online Recherchen keinen Ausdruck von 20 Seiten Wikipedia mit Amazon Werbung an den Seiten erlaube, sondern darum bitte, handschriftlich und in eigenen Worten Texte zusammen zu fassen. Das Resultat? Begeisterung über die eigene Arbeit, über eigene Texte die beim Lesen verstanden werden. Die Jugend ist offen für unsere Sprache, man muss es ihnen nur zeigen und schmackhaft machen.

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Hier ein paar Tipps für das effektive Lesen und Schreiben:
– Lese- und Schreibziel klar definieren
– Raum sollte Gemütlichkeit und Ruhe ausstrahlen.
– Das richtige Licht zum Lesen und Schreiben muss gegeben sein.
– Störende Geräusche sollten vermieden werden.
– Lesepausen einlegen.
– Das Wichtigste in einem Text markieren.
– Inhalte in Stichpunkten sammeln.
– Das Zusammenfassen von Texten sollten geübt werden.

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Alles in Allem kann ich jedem raten: lest und schreibt, nehmt Bücher zur Hand, denn beim Lesen lernt ihr automatisch die Grammatik, den Ausdruck und die Rechtschreibung… und denkt daran: Wer schreibt der bleibt.

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61 Kommentare zu “In Wort und Schrift

  1. Liebe Jenny,
    wie recht du doch hast! Ich finde es auch erschreckend, was man teilweise sogar im öffentlichen Fernsehen so an Grammatikfehlern in Überschriften liest und wie sich die Leute ausdrücken. Kaum jemand kann heutzutage noch „das“ von „dass“ unterscheiden und wann man nun was anwendet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Freundin und ich während der Grundschulzeit auf die Straße gingen und eine Umfrage gestartet haben, wie man denn wohl „flugs“ schreibt und was das Wort bedeutet. Es war eine lustige Aktion 🙂
    So, nun hoffe ich, dass nicht allzu viele Fehler in meinem Kommentar sind 😀 hehe.
    Liebe Grüße
    Jasmin

    1. die aktion der grundschule find ich super 🙂 das muss ich mir mal für meinen unterricht merken 😛
      und ja… leider geht unsere sprache etwas den bach hinunter, aber ich versuche dem, so gut es geht, entgegen zu wirken 🙂
      lg!

  2. Ein echt schöner Gewinn =) Danke, ich finde es auch gut somit Feedback zu geben. Vor allem dann auch wenn ich die Produkte auch mal näher vorstelle. Ich freue mich da auch immer sehr =)

    Oh ja die Zeiten ändern sich wirklich, da sagst du was 😀 Ich weiß noch früher hatte ich sowas wie Brieffreunde xD Sowas kennt man heute ja gar nicht mehr, heute hat man WhatsApp-Freunde *lach*. Wirklich ein paar super Tipps, die sicher helfen =)
    Dir auch liebe Grüße zum Dienstag-Abend

    1. ja, es ist gut so wie du es machst. gewinne zu zeigen ist ein zeichen der ehrlichen freude 🙂

      stimmt, brieffreundschaften hatte ich auch noch, sogar aus verschiedenen ländern 🙂
      liebe grüße!

      1. Finde ich auch. Wer damit ein Problem hat, hat halt Pech gehabt xD Is sein Problem, nicht meins.
        Ja ich hatte auch Brieffreunde aus verschiedenen Ländern. Am Coolsten war eine Frau aus Australien =) Sie hat mir immer total süße Sachen wie Koala-Kuscheltiere und so geschickt ^^

        Is mal eine witzige Funkion von Facebook die auch noch spannend is 😀
        Liebe Grüße

  3. Ein toller Beitrag!
    Ich lese schon seit meiner Jugendzeit viel und gerne. Es ist sehr schade, dass in der heutigen Zeit das lesen als solches nicht mehr „Trendy“ ist. Für mich gibt es nichts schöneres als ein gutes Buch zu lesen, die Phantasie zu entwickeln und in der Geschichte aufzugehen!

    1. ich sehe das so wie du. ich finde es auch sehr schade und hoffe immer, dass ich das gute am lesen an meine nichte und neffen weiter geben kann 🙂
      lg!

  4. Hallo Liebes
    danke für die lieben Worte 😀
    das ist ganz unterschiedlich. viele mache ich selbst mit Selbstauslöser, oft hilft mir mein Papa und die letzten Wochen hat die fette Qualle, mein Freund die meisten Fotos gemacht 🙂

    und btw richtig schöner Post
    alles Liebe deine AMELY ROSE vorbei

  5. Ich habe auch schon immer gerne gelesen. Lesen fördert nicht nur die Allgemeinbildung sondern trainiert das Gehirn. Nicht zuletzt profitiert der eigene Wortschatz davon.
    Ich finde es auch sehr traurig, daß unsere Sprache oft vernachlässigt wird – und das beginnt leider schon oft in der Schule. Aber die Kinder werden oft einfach nur vor dem Fernseher „geparkt“ damit die Eltern ruhe haben. Das ist alles sehr schade, da den Kindern soviel verloren geht! Leider eben auch Wort und Schrift.
    Liebe Grüße
    Manu

    1. ich gebe dir in allen punkten recht. wir haben als kinder kaum TV gesehen, was vlcht auch daran lag, dass wir im osten sowieso kaum gute programme hatten und dann widmeten wir uns eben den büchern 🙂
      liebe grüße!

  6. Ich habe auch schon immer gerne lesen, auch wenn ich es momentan leider etwas vernachlässige.

    Trotz Handy, Internet,… gibt es nichts besseres als ein Buch. Gerade wenn es um das Lernen geht.
    Wie du bereits empfohlen hast, kann man da super markieren. Ich mache mir dann noch kleine Notizen am Rand. 🙂

  7. Ich lese sehr gerne (wenn es die Zeit zulässt) wenn auch nicht mehr so viel wie früher. Auch das Schreiben hat mir schon immer viel Spaß gemacht – mitunter ein Grund warum ich meinen Blog ins Leben gerufen habe.
    Liebe Grüße
    Moni

  8. Ich lese auch immer noch gerne Bücher und Zeitschriften, auch wenn sich natürlich immer mehr online abspielt. Außerdem muss ich zugeben, dass ich gerne Hörbücher höre, also häufig lieber höre als lese. Das finde ich sehr entspannend.
    Ich habe Glück, dass meine Kinder sprachlich ziemlich fit sind, auch wenn sie natürlich viel online lesen. Aber als sie kleiner waren, gab es natürlich viele Bücher und wir sind immer gerne und viel in die Bücherei gegangen. Viele Grüße

  9. Hallo Jenny,
    die Sendung Brummkreisel habe ich immer als Kind sehr gern geschaut. Ach wie schön waren doch die damaligen Zeiten.
    Viele liebe Grüße
    Sandra

  10. Hallo Jenny,
    da gebe ich dir recht. Ertappe mich selbst oft, dass ich nur Emojis schreibe oder Abkürzungen. Bücher waren und sind bei uns zuhause eine große Rolle. Ich liebe es zu lesen und vorzulesen. Meine Tochter freute sich immer, denn ich verstellte meine Stimme passend. Wenn ich das jetzt mache, dann meint sie immer: wie damals als ich noch klein war! Das höre ich unheimlich gerne.
    Liebe Grüße

    1. die stimme zu verstellen… das mache ich auch wenn ich vorlese oder geschichten erzähle, eben auch deshalb, weil es meine eltern und großeltern gleich taten und ich es immer toll fand 🙂
      liebe grüße!

  11. Liebe Jenny,
    das kommt mir soo bekannt vor – Du weißt ja, ich bin selber Oma und Virginia entdeckt gerade Buchstaben und das zusammensetzen. Wir lesen abends immer Bücher zusammen und ich bin oft total erstaunt, wie sie das gelesene in ihren Worten wiedergeben kann – auch Tage später noch. Ich selbst bin eigentlich totaler Lesemuffel, aber mit den Kindern macht es soviel Spaß
    LG und schöne Rest-Woche

  12. ach du liebe danke dir
    das ist so witzig, ich selber mag meine Bilder meistens gar nicht!
    und würde alles ganz anders machen, wenn ich sie noch einmal shooten würde haha
    aber als tipp kann ich jedem geben einfach wirklich vieeeele Fotos zu machen
    da wird dann mindestens zufälligerweise etwas gutes dabei sein 😀

    1. also ich finde die bilder, wie gesagt, echt klasse. aber man ist oft zu selbstkritisch!
      ich mache auch sehr oft viele bilder 🙂 und suche mir dann die besten heraus 🙂
      liebe grüße!

  13. Hallo Jenny, toll geschrieben. Da gebe ich Dir vollkommend recht. Lesen fördert und man prägt sich automatisch viel ein und verwendet es dann z. B. im Aufsatz. Leider lesen gerade Jugendliche viel zu wenig finde ich, außer ihrer WhatsApp und die sind auch schon in Steno . Liebe Grüße Tina-Maria

  14. Wie recht du doch hast…Es wird immer schwieriger, die Kids zu so etwas „altmodischem“ zu begeistern. Ein Handy, Nintendo, Tablet ist leider das non plus Ultra.
    Ich lese auch super gern und habe mir jetzt mehr Zeit dafür genommen!
    LG Anna

  15. Ich kann dich absolut verstehen! Ich habe auch als Kind schon sehr viel gelesen und muss sagen, dass dies mich wirklich sehr weit gebracht hat. Nicht nur, weil man so ganz einfach lernt sich auszudrücken, sondern auch, weil Lesen die Vorstellungskraft anregt. Ich finde, dass wenigstens ein Bücherregal in absolut jeden Haushalt gehört.
    Liebste Grüße

    1. ich bin absolut deiner meinung. bücher gehören in jeden haushalt! und stimmt, das lesen regt definitiv die fantasie an. es gibt ja bücher, nach denen ich vor aufregung nicht mehr schlafen kann 😛
      lg

  16. Das hast du toll geschrieben und dazu sehr informativ. Ich finde das schreiben und lesen so wichtig und versuche es meinen Kindern auch wie du sagst „schmackhaft“ zu machen. Ich habe immer gerne gelesen und geschrieben, dazu gehört für mich ein Buch in den Händen zu halten oder eben einen Stift…
    Liebe Grüße

  17. Hallöchen 🙂
    habe gerade deinen Blog entdeckt
    Wunderschön gestaltet
    Der Beitrag behandelt ein in meinen Augen unheimlich wichtiges Thema über das Heutzutage unglaublich wenig geredet wird.
    Kindel und Facebook zerstören unsere Bücher oder wie Meggi aus Tintenherz sagen würde „unsere Tintenschwarzen Kinder“

    Wenn du möchtest kannst du ja auch mal auf meinem Blog vorbeischauen und vileicht eine Kleine Kritik da lassen 🙂
    Danke schonmal im Voraus <3
    http://kuntergraudunkelbunt97.blogspot.de/

  18. Huhu Jenny,

    oja, da sagst du was. Ich finde eine gute Rechtschreibung und das Lesen so wichtig. Ich kriege bei meinen Jungs manchmal Schnappatmung, wenn ich sehe, was für Fehler sie einbauen. 😉 Aber Übung macht den Meister. 🙂

    Komm gut in die neue Woche – herzliche Grüße – Tati

  19. Hallo Jenny!
    Ich kenne diese Problematik sehr genau. Ich arbeite in meiner Freizeit auch mit Kindern und merke, wie schlecht eigentlich deren Rechtschreibung und generell der Ausdruck ist. Ich bin selbst nicht perfekt, aber ich meine, ich habe ein kleines Gespür dafür, wenigstens für Rechtschreibung.
    Es ist wirklich schade, dass viele Kinder sich heutzutage lieber mit dem Smartphone beschäftigen oder fernsehen, als mal ein gutes Buch zur Hand zu nehmen und seiner Fantasie selbst mal freien Lauf zu lassen.
    Danke, dass du dieses Thema aufgegriffen hast!
    Liebe Grüße
    Sarah von https://mademoisellemuffin.wordpress.com/

    1. ich gebe dir auf jeden fall in allen punkten recht. mehr als: die kinder und jugendlichen, an das thema bücher heranführen, können wir leider nicht tun. die technik steht einfach im vordergrund 🙁 lg!

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