Lebensnah

Das Meer, der Norden – mein Atem, mein Glück

Wenn ich an die Reinkarnation glauben würde dann wäre es glasklar für mich: ich habe schon einmal dort gelebt, wo das Meer rau und die Winde stark sind. Wo Menschen in Hütten, nahe den Ufern hausten, sich von Fisch ernährten und man vom Seehandel lebte.
Dort wo sich die Menschen die leicht rötlichen Haare flochten, sich Zeichen mit tiefgründigen Bedeutungen tätowierten.

dänemark
Angezogen von Mythen, Sagen und wahren Geschichten, von Wikingern und ähnlichen Völkern, besuche ich mindestens einmal im Jahr das Meer. Ich fahre zu Stellen die mich magisch anziehen, zu Stellen an denen ich die Freiheit spüre und mir der kalte Wind um die Ohren bläst.

Dort, wo meine Haut nicht von brütender Sonne verbrannt wird,
dort wo der Sand meine Füße kühlt und nicht verbrennt,
da wo der Wind meinen Ohren fast schmerzt,
wo meine Augen die Weite des Meeres nicht erfassen können,
wo die Lippen salzig schmecken,
dort fühle ich das Glück, dort bin ich zu Hause.
Ich stecke die Füße tief in den Sand, laufe Kilometer an menschenleeren Stränden entlang und verstecke mich in den unendlichen Weiten der Dünen.

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Hinter den Dünen sehe ich Hügel, kleine Wälder und Heide.
Alles was ich höre ist den Wind der die Bäume bewegt. Rau rüttelt er an den Ästen. Das Knacken von Geäst, Tiere die durch die Landschaft streifen, lassen mich aufhören. Ich halte die Nase in den Wind. Rieche das Salz des Meeres mit dem Duft der Wälder vereint.
Herrlich frisch, rein, unberührt und klar.
Ich spüre den Frieden in meinem Herzen, die Glückseeligkeit, die Ruhe in mir.

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Wohl weislich habe ich mir – die Liebe zum Meer, die Weite der unergründlichen Tiefen, den Kompass als Wegweiser meines Lebens, den Anker für den Halt den mir meine Liebsten geben, das damit unbezahlbare Glück, auf dem Rücken verewigen lassen.
Auf meinem Arm ist ein Wikingerzeichen und der Pfeil als Symbol des Schutzes.
Ich trage sie bei mir, schwelge in Erinnerungen an die Momente am Meer. Ziehe daraus meine Kraft und finde den inneren Frieden.

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Diesen Beitrag schrieb ich zum Projekt .txt.

Einmal pro Monat wird ein Wort vorgegeben zu dem alle die möchten etwas schreiben können.
Vielleicht seid ihr dieses oder nächstes Mal auch dabei? Ich schrieb bereits zum Wort “Splitter” Mehr Infos zum Projekt .txt findet ihr hier.
http://projekttxt.net/projekt/

 

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36 Kommentare zu “Das Meer, der Norden – mein Atem, mein Glück

  1. Huhu 🙂
    Toll geschrieben!
    Deine Liebe zum Meer ist spürbar, deine Leidenschaft fast fastbar.
    Da bekommt man direkt wieder “wanderlust”!
    Liebste Grüße
    Sanne K.

  2. Ein toller Text, habe ihn sehr gerne gelesen. 🙂 Alles was du schreibst passt zu dir!
    Die Bilder sind ebenfalls großartig.

    Liebe Grüße <3

  3. Das ist ein wirklich toller Text und ein tolles Projekt. Vielleicht mache ich da auch mal mit ;). Und ja, das Meer ist einfach herrlich…
    Viele liebe Grüße an dich

  4. Freut mich, wenn du jetzt Hunger hast 😀

    Ich liebe das Meer auch total, es is immer wieder faszinierend und beruhigend =)
    Im Norden war ich allerdings noch nicht so oft am Meer, muss ich mal ändern, mag ja den Norden auch sehr gerne.
    Liebe Grüße

  5. Sehr schön geschrieben liebe Jenny. Ich empfinde das ganz genau so. Es ist einfach ursprünglich am Meer.

    Daher bin ich sehr dankbar, dass ich am Meer lebe.

    Liebe Grüße Sabine

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