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Das alte Leid, Mietwohnungen, Nachbarn und Vermieter Teil II

 Das alte Leid, Mietwohnungen, Nachbarn und Vermieter… Teil II
Neulich ein Mittwochabend 20.00.
Sturmklingeln beim Studenten im Keller…, ich konnte nicht erraten wie viele junge Leute durchs Treppenhaus in den Keller wanderten um sich dort mal ordentlich einen zu trinken und Party zu feiern. Ich ahnte böses, eine schlaflose Nacht, hatte aber noch immer die Hoffnung, dass „sie“ bald das Weite suchen und sich später in einer anderen Lokation sammeln. Falsch L
Es war mittlerweile 23.00 Uhr , die Musik wurde lauter, die Gäste auch…, alle paar Minuten trampelte Jemand aus dem Keller vor die Eingangstür des Hauses um zu rauchen. Um 23.30 Uhr beschloss ich dann mal vorsichtig anzufragen, wie lange die Party noch gehen würde, da ich den nächsten Morgen ausgeruht auf Arbeit gehen wollte.
Freundlich sagte mir der Student, dass sie gleich weiter ziehen würden, somit war ich glücklich und tigerte wieder in mein Bett. Die Musik dröhnte, der Geräuschpegel hob sich je mehr Alkohol im Spiel war. Um 00.30 Uhr bat ich dann meinen Mann noch mal anzufragen, wann denn bitte Ruhe einkehren würde. Wieder ein nettes Gespräch und endlich um 1.15 Uhr hörte man wie alle Gäste durch den Hausflur marschierten und auch nicht wieder kamen.
Stille J und ich durfte schlafen.

Neulich ein Dienstagabend:
Wieder hörte ich wie dieses Mal die Studenten über uns immer mehr Gäste bekamen, es war 21.00 Uhr und ich hoffte, dass die sich nur zum vortrinken trafen um danach auf eine Party in die Stadt zu gehen.
Pustekuchen!
Alle 15 min. trampelten Leute durch das Treppenhaus von oben nach unten um vor der Haustür zu rauchen. Um 23.00 Uhr entschied ich mich schlafen zu gehen, da ich jeden Morgen, wie jeder arbeitende Mensch früh aufstehen muss um zu arbeiten. Doch meine Hoffnung, dass die Studenten bald den Abflug machen würden versickerte ins Bodenlose. Trampeln von oben nach unten, von unten nach oben, Musik und später Gegröle ließ mich wieder aufstehen um mich mal wieder zum Affen zu machen mit der Nachfrage ob es doch bitte leiser ginge.
Ich wurde abgespeist, sage und schreibe. Ich war wütend und sehr müde. Um 2.00 Uhr löste sich die Party im Treppenhaus auf…, dachte ich!!! Denn 3.00 Uhr kamen die Ersten zurück, wohl um die Dachwohnung aufzuräumen? Klimpernde Flaschen, Gelächter…, um 3.30 Uhr verließ dann auch der Aufräumdienst zu guter Letzt das Haus.
Und ich konnte noch 3 Stunden schlafen, wenn nicht…, die Partyveranstalter volltrunken um 5.00 Uhr wieder nach Hause gekommen wären.
Neulich Abend im Garten, der zur Benutzung für alle Mieter freigegeben ist.
Musik, lautes Reden, bis mitten in die Nacht, ich habe nichts mehr gesagt, fühle mich langsam wie der Partykiller des Hauses…,
Die Utensilien (außer der Müllsack) stehen seit 1 Woche im Garten (der eigentlich immer sehr gepflegt ist) rum. Mich nervt es nicht, aber es zeigt mal wieder, dass den Mitmietern des Hauses einfach alles am Hintern vorbeigeht.
Ich möchte nicht den Eindruck hinterlassen, dass ich ein Partyhasser bin, oder es Leuten nicht  gönnen zu feiern. Aber doch bitte nicht in der Woche und so lange und so laut.
Da es im Mietshaus auch nicht nur einmal im Monat vorkommt, zehrt es langsam an meinen Nerven. Ich gehe todmüde zur Arbeit und mache mich jedes Mal zum Ei, wenn ich um etwas mehr Rücksicht gegenüber den arbeitenden Menschen im Haus bitte.
Irgendeine Idee, was ich noch machen kann?
Ach so: den Vermieter scheint es nicht zu jucken. Er wurde schon von anderen Mietern gebeten für Ruhe zu sorgen…., dem ist doch Alles egal!

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10 Kommentare zu “Das alte Leid, Mietwohnungen, Nachbarn und Vermieter Teil II

  1. die bullerei war schon letzten sommer hier 🙁 das interessiert die nicht 🙁

    auszug ist in der planung… wir suchen noch das passende, darauf kannste wetten 🙂

  2. Die alte Leier… die Werte Rücksichtnahme und ein gegenseitiges Miteinander, sind Werte, die heutzutage immer weniger vermittelt werden. Ich hatte mir damals Ohrstöpsel zugelegt und fertig war die Maus!
    LG-GiTo

  3. glaub mal die habe ich auch, aber bei echten parties helfen die leider nicht weiter 🙁
    wie gesagt, mal ab und zu ne party am WE ist ja okay, aber… ständig in der woche ist mir zu anstrengend geworden. bissl schlaf braucht der mensch 🙁
    werte> als ich hier einzog hatte ich mal musik an, beim putzen… und schwupps stand der nachbar auf der türschwelle und hat nen lauten gemacht.okay

  4. Αγαπημένη μου Τζένη,
    Εσύ λες την ιστορία σου και εγώ συγχίζομαι.
    Εμείς πουλήσαμε το σπίτι μας στην Θεσσαλονίκη, εξ αιτίας των φοιτητών, γιατί είχαν σπάσει τα νεύρα μου.
    Ξυπνούσαν στις 12 το μεσημέρι και μετά έφερναν μέχρι το πρωί τους φίλους τους, μουσική,φωνές και ποδοβολητό στα σκαλιά.
    Τους είχα παρακαλέσει πολλές φορές, αλλά δεν έδιναν σημασία.
    Πιστεύω ότι πρέπει να

  5. thank u magda… so u definatly know what i mean! it can get really on the nervs over a long run. i have nothing again a party, but if its too much then i really can get angry as well.
    btw: are u from thessaloniki?
    καλό Σαββατοκύριακο! φιλί!

  6. Sorry… mein Kommi liest sich ein wenig "zweideutig" wie ich gerade festgestellt habe. Meine Bemerkungen gingen ausschließlich gegen die Unruhestifter/Krawallmacher!
    Ich wohne jetzt auch in einem Mehrfamilienhaus (37 Parteien) aber die RUHE hier, geht mir schon irgendwie auf den S…..! Komme mir vor, wie inner Leichenhalle! Ist auch nicht das „wahre!“
    LG-GiTo

  7. @Gito> ein leichenhallengefühl ist auch nix tolles 🙁
    ich kann ja mal unsere mitbewohner zu dir schicken, da weisst du wieder was "leben in der bude" heisst lol

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